Landeselternvertretung der Gymnasien im Saarland fordert Reduzierung der Klassenstärken

"Die Konzeption des Schengen-Lyzeums Perl hat in vielen Bereichen Vorbildcharakter", erklärte Joachim Klesen, der Vorsitzende der Landeselternvertretung der Gymnasien zur Vorlage des ministeriellen Entwurfs. "Die Einrichtung der Schule wie auch die Konzeption im Einzelnen halten wir für gelungen. Sie hat über den Einzelfall hinaus Modellcharakter, so dass die sofortige Übernahme von einzelnen Regelungen der Verordnung für alle saarländischen Gymnasien begrüßenswert wäre.

22.06.2007 Saarland Pressemeldung Gesamt Landes Elternvertretung des Saarlandes (GLEV)
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Die Klassenstärken an Gymnasium sind unzumutbar hoch, Klassen mit bis zu 35 Schülern erschweren vor allem eine ausreichende individuelle Förderung und Forderung der Kinder. Daher wird von der LEV Gymnasien eine Reduzierung der Klassenstärke gefordert: der beim Schengen-Lyzeum angewendete Klassenteiler von 27 Schülern muss für alle Gymnasien festgesetzt werden.

Die Einrichtung von fachübergreifenden Lernbereichen wie auch die Betonung der individuellen Förderung durch Fördermaßnahmen muss für alle Gymnasien verbindlich werden, so Joachim Klesen. "Gerade der verstärkte Einsatz moderner Lernmethoden auch an den Gymnasien kann zu einer Verbesserung der individuellen Förderung der Schüler führen. Die Auflösung des Klassen- und Einzelfachunterricht zugunsten individualisierter oder gruppenbezogener Lern- und Übungsangebote ist sinnvoll. Die Unterrichtsgestaltung muss auf unterschiedliche Begabungen, Neigungen und Lerninteressen der Schüler abgestimmt werden. Der Unterricht muss den Schülern und nicht die Schüler dem Unterricht angepasst werden!" Die Erstellung eines Förderplans, der individuelle, schülerbezogene Fördermaßnahmen vorsieht und damit den Schüler und dessen Lernerfolg in den Mittelpunkt rückt, muss ebenso wie die Einführung eines "Sozialpädagogischen Dienstes" an allen Schulen verbindlich werden.


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