Landessschulbeirat (LSB) begrüßt Zöllners Unterstützung für die Schulen

Der Schulinspektionsbericht birgt keine Überraschungen: "Die Defizite, die die Schulinspektion festgestellt hat, insbesondere die oft noch mangelnde Vielfalt der Unterrichtsmethoden, sind den an Schule Tätigen dem Grunde nach bekannt", sagt der LSB-Vorsitzende Peter Wisniewski; "Schulen aber wollen besser werden und sind bereit, mit viel Motivation Zeit und Kraft dafür zu investieren."

01.07.2008 Berlin Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Der Landesschulbeirat begrüßt daher die Absicht von Senator Zöllner, die Schulen durch eine Ausweitung und Ergänzung vielfältiger Maßnahmen zu unterstützen. Besonders das Coaching-Modells Zöllners scheint geeignet, Schulen in besonderen Schwierigkeiten zu helfen. "Ein ProSchul-Team arbeitet vertrauensvoll mit allen am Schulgeschehen Beteiligten vor Ort über viele Monate hinweg eng zusammen und begleitet und fördert die Schulentwicklung. Da werden die Potentiale der Schule gemeinsam entdeckt, gezielt aufgebaut und effizient eingesetzt. Diese hohe Investition lohnt sich."

" Es gilt auch, die Kompetenz der Schulleiter/innen durch verschiedene Maßnahmen zu steigern, denn die Qualität von Schulentwicklung hängt maßgeblich auch von der Schulleitung ab", sagt der Vorsitzende Peter Wisniewski. In diesem Zusammenhang begrüßt der LSB die Erarbeitung eines Schulleitercoachingprogramms, das alle Phasen umfasst: die Vorbereitung auf eine Schulleitungsposition, die ersten Jahre als neue/r Schulleiter/in und die spätere begleitende Weiterbildung für spezielle Bedarfslagen.

Zur Diskussion der letzten zwei Wochen:

"Im LSB arbeiten Eltern und Lehrkräfte konstruktiv zusammen, denn wir haben ein gemeinsames Ziel: die Bildung der Kinder und Jugendlichen." Deshalb fordert ein Ende der Diskussion um die Wiederholung der Mathematikklausur: "Hier sind Schülerinnen und Schüler durch unverantwortliche Aufrufe unnötig verunsichert worden. Alle Äußerungen über das Anforderungsniveau dieser Klausuren bestätigen hier, dass die Leistungsanforderungen dem Mittleren Schulabschluss durchaus angemessen waren. Da zudem keine überprüfbaren Beweise für Unregelmäßigkeiten vorliegen, gibt es keinen Grund diese Arbeit nicht zu werten."


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