Zukunft des Lernens

Lernen von anderen und Learning by doing

Das Lernen mit [privaten Smartphones](http://bildungsklick.de/a/90793/mit-dem-privaten-smartphone-in-der-schule-lernen-eine-gute-idee/) in der Schule sowie [Unterrichtskonzepte und digitale Schulbücher](http://bildungsklick.de/a/90795/die-technik-ist-da-aber-die-konzepte-fehlen) waren Themen der ersten beiden Beiträge unserer unserer dreiteiligen Serie zur Zukunft des digitalen Lernens. Zum Abschluss haben wir unsere Interviewpartner gefragt, ob und wie die Lehrkräfte auf das "neue" Lernen vorbereitet sind.

23.03.2014 Artikel
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Wie können sich Lehrerinnen und Lehrer fit machen fürs digitale Lernen?

"Nicht gleich die Flinte ins Korn werfen"

André J. Spang ist Oberstudienrat am Kaiserin Augusta Gymnasium in Köln, Mitinitiator des "Schulwiki" der Stadt Köln, Leiter des iPad-Projekts an seiner Schule, Mitgründer von #edchatDE und Lehrbeauftragter an der Universität Augsburg.

"Mein Vorschlag: Einfach mal im Netz recherchieren, bei Lehrer online oder ZUM. Oder bei #edchatDE, dem wöchentlich stattfindenden Twitterchat zu Bildungsthemen, reingucken. Das Fortbildungsangebot für Lehrer ist eher dünn und geht vorwiegend in Richtung Prävention. Das kann auch daran liegen, dass die Entwicklungen auf dem Gebiet viel zu schnell sind, um Fortbildung organisieren zu können. Das Wichtigste ist: Einfach mutig sein, probieren und nicht beim ersten Mal die Flinte ins Korn werfen. Bei jedem geht etwas schief, das ist auch früher so gewesen: Da habe ich meinen Block vergessen oder die Kreide war alle und der Hausmeister nicht da und jetzt funktioniert vielleicht irgendeine Anwendung nicht auf Anhieb."

"Sehr viel hängt von der einzelnen Lehrkraft ab"

Dr. Katharina Scheiter und Dr. Peter Gerjets. Die Professorin Katharina Scheiter leitet die Arbeitsgruppe Wissenserwerb mit Multimedia am Leibniz-Institut für Wissensmedien in Tübingen. Peter Gerjets ist Professor für Lehr-Lernforschung an der Universität Tübingen und Leiter der Arbeitsgruppe Wissenserwerb mit Hypermedia am Leibniz-Institut für Wissensmedien.

"Bislang sind Lehrkräfte Autodidakten, wenn es um digitales Lernen geht. Sie sind darauf angewiesen, selber zu recherchieren, welche Angebote es im Netz gibt und sich aber auch mit Kollegen und Kolleginnen anderer Schulen auszutauschen. Anregungen kann hier z. B. auch das vom Leibniz-Institut für Wissensmedien entwickelte Portal e-teaching liefern, welches ein breites Informationsangebot zur Nutzung digitaler Medien in der Lehre kostenfrei bereit stellt. Auch wenn sich das Portal primär mit medienbasierter Lehre im Hochschulkontext beschäftigt, sind viele Informationen z. B. zum didaktischen Design auf schulischen Unterricht übertragbar. Zusätzlich gibt es natürlich Lehrer-Weiterbildungen, die Lehrkräfte für digitales Lernen fit machen sollen und die auch eine Plattform zum Erfahrungsaustausch bieten. Momentan hängt es leider sehr von der einzelnen Lehrkraft ab, wie fit sie sich selbst gemacht hat. "Wir müssen den Mehrwert finden"

Dr. Torben Schmidt, Professor für Didaktik des Englischen am Institute of English Studies an der Leuphana Universität Lüneburg. Forschungsschwerpunkte: qualitative Forschung im Englischunterricht, Fremdsprachenlernen mit digitalen Kommunikationsmedien und Blended Learning Szenarien in der Lehreraus- und –weiterbildung:

"Wir brauchen mehr Fort- und Weiterbildung und wir brauchen auf jeden Fall neue Konzepte, die wir umsetzen können. Wir müssen auch in diesem Bereich verstärkt forschen, um zu sehen, wie Unterrichtsprozesse mit digitalen Medien in verschiedenen Kontexten ablaufen. Die Frage ist doch: Wie können wir flächendeckend garantieren, dass eine neue Technik sinnvoll eingesetzt wird? Bevor diese Technik in die Klassenräume kommt, muss erst einmal geklärt werden, ob ein Nutzen erkennbar ist. Nicht alles muss auf digital umgestellt werden, gewiss aber punktuell. Und diesen Mehrwert müssen wir finden."

"Gucken, wie andere es machen"

Dr. Beat Döbeli Honegger, Professor für Medienbildung und Informatikdidaktik an der Pädagogischen Hochschule Schwyz. Weit über die Grenzen hinaus bekannt wurde er mit dem iPhone-Projekt in einer 5. Klasse der Schule Goldau:


"Es ist schwer, diese Frage pauschal zu beantworten, das hängt von vielen Rahmenbedingungen ab. Am ehesten vielleicht, indem sie sich umsehen, was andere Lehrpersonen auf ihrer Schulstufe und in ihren Themengebieten mit digitalen Medien so machen. Und nicht zu früh denken, das sei zwar anderswo, nicht aber an ihrer eigenen Schule möglich."

"Landesbildungsserver sind hilfreich"

Richard Heinen ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Learning Lab der Universität Duisburg - Essen und Koordinator des Interreg-Forschungsprojekts School-IT Rhein-Waal, bei dem die Schüler ihre privaten Geräte (Smartphones, Tablet PCs) im Unterricht einsetzen.

"Vor allem der Austausch ist wichtig. Es geht weniger darum, vorab umfangreiche Fortbildungen zu organisieren. Wichtiger ist es in der Schule Freiräume zu schaffen, dass Lehrer sich gegenseitig unterstützen und gut Erfahrungen austauschen können.

Hier hilft die Unterstützung der Schulleitung und eine Steuergruppe, die den Austausch moderiert."

"Fortbildungen, Wettbewerbe oder Klausurtagungen motivieren Lehrkräfte"

Maja Wechselberger, Lehrerin für Deutsch, Politik und Wirtschaft und Schulleiterin am Neuen Gymnasium Rüsselsheim. Als erste Schule im Kreis arbeitete das Neue Gymnasium mit Smartboards anstatt mit Tafel und Kreide:

"Der Einsatz von digitalen Medien im Unterricht ist nur dann sinnvoll, wenn er in das didaktische Konzept der jeweiligen Lehrkraft eingebunden wird. Auch für die Schülerinnen und Schüler ist die Vielfalt von Lehrerpersönlichkeiten mit ihren unterschiedlichen didaktischen Stärken wichtig.

Fortbildungen, Wettbewerbe oder Klausurtagungen mit Fachkollegen motivieren Lehrkräfte zusätzlich, digitale Medien im Unterricht einzusetzen. Ein ganz besonderes Interesse und Engagement zum Einsatz digitaler Medien wird jedoch bei den Lehrkräften entstehen, sobald die Schulbuchverlage entsprechend reagieren und z. B. interaktive Schulbücher flächendeckend eingesetzt werden können."

Dazu auf der didacta 2014 in Stuttgart

Sicher ist: Auf der didacta in Stuttgart können Lehrerinnen und Lehrer zur Zukunft des digitalen Lernens in Vorträgen, Diskussionen, Präsentationen und Workshops viele praktische Anregungen bekommen. In allen Hallen und an allen Messetagen finden pädagogische Fachkräfte von frühkindlicher Bildung bis Berufliche Aus- und Weiterbildung Wissenswertes rund um den Einsatz von digitalen Medien in der betrieblichen und schulischen Bildung. Neu dabei ist der Bereich "Neue Technologien" in Halle 8. Dort werden z. B. Lehr- und Lernsoftware für Schulen und Ausbildungseinrichtungen, Online-Lernangebote sowie Multimedia- und Präsentationstechnik ausgestellt.

25. - 29.03.2014

Forum eLearning und Sonderschau eLearningSUMMIT@didacta2014

Im neuen Ausstellungsbereich "Neue Technologien" in Halle 8 bietet die Sonderfläche eLearningSUMMIT @ didacta2014 einen praxisnahen Einblick in die eLearning-Branche. Ein Schwerpunkt des Programms sind Best-Practice-Reports: Projektverantwortliche präsentieren in 15-minütigen Beiträgen ihre Erfahrungen mit dem Einsatz von digitalen Medien in der betrieblichen Bildung. Vorbildliche Ansätze werden auf der didacta mit dem eLearning-AWARD ausgezeichnet. Insgesamt 50 Gewinner in 24 Kategorien hat das Fachmagazin "eLearning Journal" für das Jahr 2014 ausgewählt.

Mit der Hilfe von Bildungsexperten werden in Podiumsdiskussionen verschiedene Aspekte des Leitthemas der eLearning SUMMIT Tour 2014 beleuchtet: "Herausforderung Lernkultur in Zeiten von Web 2.0."

Immer stärker setzt sich die Erkenntnis durch, dass für den betrieblichen Alltag vor allem das informelle Lernen eine große Relevanz für das Lernen der Belegschaft besitzt. Um dieser Einsicht Rechnung zu tragen, bietet der eLearningSUMMIT @ didacta2014 zudem drei Formate, die ganz speziell die Vorteile des praxisnahen Erfahrungsaustausches unterstützen sollen: die World Cafés, BarCamp-Foren und Tagesstände. Halle 8, Stand C52

Unterricht zum Anfassen und Erleben: Das "Gläserne Klassenzimmer" auf der didacta

Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport präsentiert das gesamte Spektrum der Bildungspolitik in Baden-Württemberg. Einen besonders authentischen und lebhaften Einblick in die Praxis an baden-württembergischen Schulen bekommen Sie im "Gläsernen Klassenzimmer". Schulklassen, Projekte und Lerngruppen zeigen, wie vielseitig Unterricht, Bildung und Förderung in Baden-Württemberg gestaltet werden.

25. 03.2014

Lerninfrastrukturen in Schulen - IT erfolgreich integriert! Erfahrungsberichte gelungener Medienprojekte in Schulen

Digitale Medien bieten vielfältige Potenziale, Unterricht anders und besser zu gestalten. Häufig werden diese Potenziale noch nicht ausgeschöpft. Eine einseitige Fokussierung auf technische Aspekte lässt oft Fragen der Unterrichts- und Schulentwicklung außen vor. Im Gespräch mit Praktikern und erfolgreichen Projekten werden Ansätze und Strategien erläutert, wie schülerorientierter Medieneinsatz umfassend ermöglicht und dabei möglichst viele Kolleginnen und Kollegen eingebunden werden. Herausforderungen an vernetzte Infrastruktur an der Schnittstelle Pädagogik/Technik werden vorgestellt.

Mit Jan Hofer, WDR, diskutieren Christian Brust, Eschbach-Gymnasium Stuttgart, Richard Heinen, Universität Duisburg-Essen, Eva Wingerter, Initiative Digitale Bildung Neu Denken und Matthias Wolf, Wilhelm-Ostwald-Gymnasium Leipzig. 14.45 - 15.30 Uhr, Forum didacta aktuell, Halle 4, Stand C48

26.03.2014

handysektor – smart + mobile

Die Medienwelt der Jugendlichen ist geprägt von ständiger Erreichbarkeit. Smartphones, Tablets und Apps sind der ständige Begleiter. Das Onlineportal www.handysektor.de nimmt die mobilen Alleskönner speziell für Jugendliche genauer unter die Lupe. Im Vordergrund steht dabei die sichere Nutzung, ebenso im Fokus stehen aber auch der Datenschutz, versteckte Kosten oder die kreative Nutzung. Der Vortrag bietet neben Informationen zum Projekt auch ganz praktische Tipps für die eigene Nutzung. 10:00 - 10:45 Uhr, ICS, Raum C6.2.2

27.03.2014

Hochschultag 2014: Soziale Medien und Schule – von der Facebook-Nutzung für Lehrer bis zum Internet als realer Lebenswelt

Der diesjährige Hochschultag auf der didacta widmet sich dem Thema Soziale Medien und Schule. In den vergangenen Jahren hat es gehäuft Diskussionen darüber gegeben, wie sich Lehrer im "Netz" verhalten dürfen und sollen. In Baden-Württemberg wurde festgelegt, dass Lehrer soziale Netzwerke nicht dienstlich nutzen sollen. Schulen dürfen aber Fanpages bei Facebook pflegen. Zu diesem Themenkomplex stellen sich vielfältige Fragen des Datenschutzes für Lehrer und Schüler. Handreichungen zum Umgang mit sozialen Medien in der Schule, wie der Leitfaden "Social Media", sollen vorgestellt und diskutiert werden, um Lösungsvorschläge für den Schulalltag zu bieten. Abschließend soll in der Diskussion die Frage beleuchtet werden, welche sozialen Medien bereits erfolgreich im Unterricht und in der Lehrerbildung eingesetzt werden.

Referenten: Rolf Busch, Verband Bildung und Erziehung e. V. - Thomas J. Eckert, Ministerium für Kultur, Jugend und Sport Baden-Württemberg Salomon, Stellvertretender Schulleiter des Otto-Hahn-Gymnasiums Ludwigsburg; Thomas Floß, Initiative "Datenschutz geht zur Schule", Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e. V. Richard Heinen, Learning Lab der Universität Duisburg-Essen; Wolfgang Kraft, Landesmedienzentrum Baden-Württemberg; Diemut Kreschel, Projekt "Medienarbeit an der Schule mit Social Media"; Bernd Sibler, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Moderation: Rechtsanwältin Birgit Ufermann, Deutscher Hochschulverband. 12:00 - 13:45 Uhr, Forum didacta aktuell, Hale 4, Stand C48

IDEEN BEWEGEN – der Wettbewerb zur digitalen Schule

Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung werden die drei siegreichen digitalen Unterrichtsprojekte aus dem Schulwettbewerb IDEEN BEWEGEN der Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN vorgestellt und prämiert. Erster Preis ist eine Samsung School Solution im Wert von 20.000 Euro. Bundesweit haben sich fast 150 Schulen beworben. Knapp fünfzig davon wurden ausgewählt, um ihr digitales Unterrichtsprojekt in die Praxis umzusetzen. Die Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN wurde 2013 von der Samsung Electronics GmbH im Rahmen ihrer Corporate Social Responsibility ins Leben gerufen.

Referenten: Maja Wechselberger (Neues Gymnasium Rüsselsheim), Prof. Eckhard Klieme (DIPF) Herr Frank Bolten (Samsung Electronics GmbH). 12:00 - 13:00 Uhr, Forum didacta aktuell, Halle 4, Stand C48

Interaktive Bildungsmedien – Wunschdenken oder Realität?

Die sinnvolle Nutzung attraktiver "Interaktiver Bildungsmedien" führt zu der Fragestellung in Bildungseinrichtungen, wie sich das Zusammenspiel von Content, Technik/Technologie und Mensch gestaltet und ist deutlich mehr als die Nutzung von PDF und ähnlichen statischen Formate. Die darunter liegende Technik und Technologie muss verschiedene Levels der Interaktivität aktiv unterstützen und den Nutzer als dritte Komponente in die Lage versetzen, personalisiert genau den Content auszuwählen, der für die aktuelle Aufgabe erforderlich ist. Referenten: Dr. Anita Stangl (MedienLB, Bereich interaktiver Content); Volker Jürgens (AixConcept, Bereich interaktive Technik / Technologien); Herr Peter Pharow (Fraunhofer IDMT, Bereich Nutzer / Digital Natives vs. Digital Immigrants). Moderatoren: Matthias Degen / Jan Hofer, WDR. 17:00 - 17:45 Uhr, Forum eLearning, Halle 8, Stand C52

28.03.2014

Internet-ABC – Mit Spaß und Sicherheit ins Netz. Unterrichtshilfen für die praktische Medienarbeit (Grundschule, 5./6. Klasse)

Der Workshop bietet Einblicke in die Materialien des Internet-ABC zu Themen wie Datenschutz, Chat oder Soziale Netzwerke und gibt Lehrkräften und Pädagogen konkrete Hilfestellungen an die Hand, wie sie die Themen gemeinsam mit der Klasse spielerisch erarbeiten können. Im Workshop werden Themeneinstiege für die Klasse vorbereitet und ein exemplarischer Unterrichtsverlauf erstellt, sodass anschließend die Materialien des Internet-ABC zielgerichtet und je nach Bedarf eingesetzt werden können. 11:00 - 11:45 Uhr, ICS, Raum C6.2.2

explore.create.share: Vernetzendes, mobiles Lernen mit Tablet-PC, Wiki und Social Media in der Schule 2.0 stärkt Medienkompetenz

Der Einsatz von mobilen Endgeräten macht Schule keinesfalls überflüssig, aber sie wird anders. So die Einschätzung nach eineinhalb Jahren Einsatz von 60 iPads durch 40 Kollegen in den Klassen 5-12 an der Kaiserin Augusta Schule (KAS) in Köln. Die Schüler machen - früher mussten sie mitmachen. Produkte der Lernenden sind offene Wikis, Weblogs, Twitterchats, eBooks und Videokonferenzen die kollaborativ und Klassen- und Länderübergreifend erstellt werden. Ein Erfahrungsbericht wie iPad, Wiki, Weblogs und Social Media das Schulleben bereichern, offene Bildungsmaterialien schaffen und Medienkompetenz fördern können. Referent: André J. Spang (Oberstudienrat am Kaiserin Augusta Gymnasium in Köln, Mitinitiator des "Schulwiki" der Stadt Köln)12:00 - 13:00 Uhr, Forum Unterrichtspraxis, Halle 1, Stand D72

Analog und digital: Welche Zukunft hat das Schulbuch?

Das gedruckte Schulbuch hat Konkurrenz: Das Internet bietet eine Vielzahl von digitalen Unterrichtsmaterialien an; Lehrkräfte greifen auf kostenlose Bildungsmedien online zu, veröffentlichen eigene Materialien als OER oder gehen mit Wikis und iPad-Projekten neue Wege. Welchen Stellenwert hat das Schulbuch heute – und wo liegt seine Zukunft?

Referenten: Wolf-Rüdiger Feldmann (Geschäftsführung Cornelsen Schulverlage), Tobias Hübner (Lehrer, Trainer und Blogger zu Germanistik und Neuen Medien), Prof. Dr. Eva Matthes (Lehrstuhl für Pädagogik der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät Universität Augsburg), OStR André J. Spang (Lehrer und Mitinitiator des "Schulwiki" (Köln), Koordinator des "iPad-Projektes" seiner Schule). Moderator: Prof. Dr. Markus Ritter, Ruhr-Universität Bochum. 13:30 - 14:15 Uhr, Forum Bildung, Halle 1, Stand K71

Deutscher E-Learning Innovations- und Nachwuchs-Award (d-elina)

Der d-elina – Deutscher E-Learning Innovations- und Nachwuchs-Award ist der einzige Innovationspreis im Bereich E-Learning, der sich direkt an den Nachwuchs wendet. Unter dem Stichwort "Innovation durch Lernen mit neuen Medien" fördert d-elina School innovative Konzepte und entdeckt neue Talente. Die Verleihung des d-elina School findet im Rahmen der didacta am 28. März 2014 in Stuttgart statt. Die nominierten Projekte werden gemeinsam mit dem Partner didacta der Fachpresse und der Öffentlichkeit präsentiert. 15:30 - 16:15 Uhr, Forum didacta aktuell, Halle 4, Stand C48

Verleihung des Deutschen eTwinning-Preises 2013

Im Rahmen der DIDACTA werden am 28. März 2014 von 17:00-18:30 Uhr in Stuttgart jeweils die besten drei eTwinning-Projekte in drei unterschiedlichen Altersklassen mit dem Deutschen eTwinning-Preis 2013 ausgezeichnet. Der Preis wird vom PAD ausgelobt und soll Schulen würdigen, die Schulpartnerschaften auf innovative Weise in den Unterricht integrieren und die Qualitätskriterien wie z.B. die Umsetzung von Lehrplaninhalten und den Einsatz digitaler Medien in herausragen. Moderation: Prof. Dr. Uwe Beck. 17:00 - 18:30 Uhr, Forum eLearning, Halle 8, Stand C52

29.03.2014

Schule und Soziale Netze: Kommunikation rund um die Uhr?

Schulen, Lehrkräfte und SchülerInnen sind eingebunden in soziale Netzwerke. Eine dienstliche Kommunikation über Facebook, Twitter und Co. hat das Land Baden-Württemberg jedoch untersagt. Ist dieses Verbot weltfremd oder notwendig? Warum wollen Lehrkräfte mit SchülerInnen über soziale Netzwerke kommunizieren? Liegen die Risiken nur im Datenschutz? Gibt es keine sicheren Alternativen? Und: Soziale Netze beruhen auf ständiger Erreichbarkeit – Wie verändert das die Rolle der Lehrkraft?
Referenten: "Lea Feynberg" (Pseudonym) (Lehrerin und Autorin ("Ich werd sowieso Rapper", 2013)), Wolfgang Kraft (Direktor des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg) Luckner (Kommunikationsbeauftragter des Landesschülerbeirates Baden-Württemberg); Ursula Walther (Stellvertretende Vorsitzende des Bundeselternrates). Moderator: Prof. Dr. Markus Ritter, Ruhr-Universität Bochum 11:30 - 12:45 Uhr, Forum Bildung, Halle 1, Stand K71

Datenschutz und moderne Lernumgebungen – kein Widerspruch!

Viele digitale Angebote von Verlagen und Softwarehäusern unterstützen wesentlich schulische Alltagsarbeit und moderne Formen der Kommunikation und Zusammenarbeit finden Einzug in das Klassenzimmer. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, welche Fragen des Datenschutzes beim Einsatz dieser Lösungen zu beachten sind. Darüber hinaus muss eindeutig auf die unterschiedlichen Ausprägungen der Geschäftsmodelle der einzelnen Anbieter geachtet werden. Zertifizierung, Sicherheit, Transparenz und Seriosität bilden grundlegende Bedingungen für den Einsatz digitaler Lernumgebungen! Die Diskussionsrunde wird mit ihren Experten das notwendige Wissen zum rechtssicheren Einsatz von modernen Lernumgebungen schaffen.

Referenten: Marina Treude (Microsoft Deutschland GmbH); Ulrich Vormwald (Experte im Bereich Datenschutz); Herr Witold Lohmann (bkh Berufskolleg Hattingen). Moderatoren: Jan Hofer, Matthias Degen, WDR, 12:00 - 12:45 Uhr, Forum didacta aktuell, Halle 4, Stand C48

Die Medienkompetenz der Generation Y in Schule und Betrieb nutzen

Sowohl Lehrer der Berufsschulen wie auch Lehrer von Gymnasien etc. als auch Ausbilder kennen das Problem, dass die Jugendlichen ständig mit ihren Smartphones beschäftigt sind. Wie Neue Medien erfolgreich in den Unterricht integriert werden können und auch in die Ausbildung im Betrieb, wird in diesem Vortrag behandelt. Referent: Josef Buschbacher (Smadias – Deutsche Ausbilderakademie) 13:30 - 14:00 Uhr, Marktplatz Beruf ist Zukunft, Halle 6, Stand C22


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