"Mehr Erfolg für die Schüler"

"Das achtstufige Gymnasium beschert den Schülern mehr Erfolg", dies betonte Kultusminister Schneider auf Medien-Anfragen in München. Damit unterstreicht der Staatsminister die positiven Auswirkungen des G8 auf die Chancen für Schülerinnen und Schüler. Am G8 können sie die Anforderungen, die die moderne Gesellschaft an Ausbildung stellt, gut bewältigen. Als Hauptursache für diesen günstigen Trend nennt der Minister vor allem die Intensivierungsstunden, die eine Vertiefung des Unterrichtsinhaltes sicherstellen.

13.09.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die nach der 4. Jahrgangsstufe ins Gymnasium wechseln, ist zum Schuljahr 2005/06 weiter angestiegen. Dies schlug sich darin nieder, dass die Übertrittsquote von 34,78 Prozent zum Schuljahr 2004/05 auf rund 35,5 Prozent im aktuellen Schuljahr ansteigt. Positive Ergebnisse legte der Staatsminister auch mit Blick auf die Zahl der Schüler vor, die das Ziel der Jahrgangsstufe nicht erreicht haben. Die Zahl der Wiederholer nach der 5. Klasse ist im G8 im Vergleich zum früheren Modell G9 gesunken. Im letzten Eingangsjahrgang des Modells G9 lag sie bei 2,09 % (Schuljahr 2002/03). Und 2004/05, also zu Ende des gerade abgelaufenen Schuljahres, sank sie sogar auf 1,49 Prozent. Mehr Schülerinnen und Schüler haben auch den Einstieg in die zweite Fremdsprache gut gemeistert. Denn die Anzahl der Wiederholer nach der 6. Klasse im G8, in der die Schüler eine zweite Fremdsprache im Unterricht erlernen, ist niedriger als die nach der 7. Klasse im ehemaligen G9. Damals (Schuljahr 2003/04) lag sie für die Jahrgangsstufe 7 bei 7,11 Prozent, im heutigen G8 lag sie im gerade vergangenen Schuljahr nach der 6. Klasse bei 5,05 Prozent.

Kultusminister Schneider geht davon aus, dass sich diese günstige Entwicklung auch in den kommenden Jahren fortsetzen wird.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden