Ministerpräsident Ringstorff ehrt Nachwuchswissenschaftler
Zwölf junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vertreten Mecklenburg-Vorpommern beim 43. Bundeswettbewerb von Jugend forscht. Die Landessieger wurden gestern in Schwerin in Anwesenheit von Ministerpräsident Harald Ringstorff ausgezeichnet. Insgesamt waren in der Alterssparte Jugend forscht 87 Teilnehmer mit 37 Projekten beim Landeswettbewerb angetreten, der von der Wemag AG ausgerichtet wurde.
13.03.2008 Mecklenburg-Vorpommern Pressemeldung Stiftung Jugend forscht e.V.Den Landessieg im Fachgebiet Arbeitswelt errangen Daniel Schmidt (19), Christopher Karberg (19) und Martin Müller (18) vom Richard-Wossidlo-Gymasium Waren. Die drei Jungforscher untersuchten den Produktionsprozess von Wellpappe und versuchten, diesen unter ökologischen und ökonomischen Aspekten zu verbessern. Ihr Ziel war es, das Abfallaufkommen um rund 80 Prozent zu verringern, um die Umwelt zu schonen wie auch Kosten zu reduzieren. Binia De Cahsan (18) und Theresa Behling (18) vom Innerstädtischen Gymnasium in Rostock konnten sich im Fachgebiet Biologie durchsetzen. Sie analysierten die bislang weitgehend unbekannte Wirkung der sogenannten D-Aminosäuren auf Pflanzen. Dabei untersuchten die Schülerinnen einen möglichen Einfluss auf die Keimentwicklung und das Pflanzenwachstum.
Tony Nitschke (19), Georg Schlettwein (19) und Jonathan Manske (19) von der Werkstattschule in Rostock fertigten auf der Grundlage selbst erstellter Fernrohraufnahmen das maßstabsgetreue Modell eines Mondkraters an. Mithilfe einer eigenständig entwickelten Methode führten sie dabei die topografischen Messungen durch. Mit ihrer Arbeit siegten die drei Nachwuchswissenschaftler im Fach Geo- und Raumwissenschaften. Landessieger im Fachgebiet Mathematik/Informatik wurde Fabian Tschirschnitz (19) vom Erasmus-Gymnasium in Rostock. Er begeisterte die Jury mit einer selbstentwickelten E-Learning-Software. Das internetbasierte Computerprogramm ermöglicht es Schülerinnen und Schülern der 11. Klasse, sich intensiv mit dem Thema Molekulargenetik zu befassen.
Stefanie Albrecht (17) vom Gymnasium John Brinckmann in Güstrow, Jan-Ole Höppner (18) vom Innerstädtischen Gymnasium in Rostock und Alina Schröder (17) vom Erasmus-Gymnasium in Rostock widmeten sich in ihrem Projekt einem speziellen Verfahren zur Herstellung von regenerativer Energie aus Biomasse. Damit können Bauern beispielsweise Heu zu Kohlezwischenprodukten für den Energiebedarf veredeln. Sie siegten im Fachgebiet Technik.
Nach den Landeswettbewerben im März und April findet der 43. Bundeswettbewerb vom 22. bis 25. Mai 2008 in Bremerhaven statt. Das Finale wird gemeinsam ausgerichtet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und den Unternehmensverbänden im Lande Bremen e. V., der Landesvereinigung der bremischen Arbeitgeberverbände, als diesjährigem Bundespaten.
Keine Kommentare vorhanden