"MINT21 muss auch finanziert sein!"
"Die MINT21-Initaitive, die vom Bayerischen Realschullehrerverband, der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft und dem Kultusministerium partnerschaftlich begründet wurde, ist an unseren Realschulen ein sehr erfolgreiches Modell", lobt der Realschullehrerverbandsvorsitzende Anton Huber die Initiative, die heute – anhand von erfolgreichen Projekteschulen – in München vorgestellt wird.
31.03.2011 Pressemeldung Verband Reale BildungHuber sieht aber auch Raum für Verbesserungen: Wir brauchen mehr Unterrichtszeit und Lehrerstunden, um die vielen guten Ideen auch umzusetzen. Die besten Ideen bringen nichts, wenn nicht ausreichend Lehrer und Stunden zur Verfügung stehen, um diese Ideen auch zu verwirklichen. Wir wollen unsere Schüler in den MINT-Fächern fit für die Zukunft zu machen, aber alle diese Maßnahmen müssen auch finanziert sein. Die Initiative darf nicht Initiative bleiben, sie muss Realität werden und die Lebensläufe und Karrieren unser Schülerinnen und Schüler nachhaltig beeinflussen, indem sie die Grundlage für eine lebenslange Begeisterung für Naturwissenschaften schafft" betont Huber. Gerade die Realschule mit ihrem speziellen Profil und dem Anwendungsbezug vermittle den Heranwachsenden das Rüstzeug für zukünftige berufliche Herausforderungen.
"Im Verband haben wir viele neue Möglichkeiten entwickelt, unsere Schüler über konkrete Projekte im naturwissenschaftlichen und mathematisch-technischen Bereich zu fördern. Gemeinsam mit dem Landeselternverband Bayerischer Realschulen und dem Schullandheimwerk haben wir so zum Beispiel eine einzigartige Möglichkeit gefunden, MINT-Projekte in Verbindung mit einem Landschulheimaufenthalt durchzuführen. Auf diese Weise kann Begeisterung entstehen, weil ausreichend Zeit zur Verfügung steht, um den Anwendungsbezug der Kenntnisse und Fertigkeiten herzustellen. Während einer ganzen Woche können sich die Schüler hochkonzentriert und intensiv mit einem Projekt, z. B. zur Energieversorgung, auseinandersetzen." Wir sollten Chancen wie die einer Projektwoche im Schullandheim nutzen, um bei den Schülern wirklich ein tiefgreifendes Bewusstsein für die Bedeutung von Natur und Technik zu schaffen und eine positive Einstellung zu den MINT-Fächern zu erreichen.
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