Mit Aufstiegsstipendien ins Studium
(bikl) Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) will Jugendlichen, die in Ausbildung und Beruf besonderes Talent bewiesen haben, den Weg zum Studium ebnen. Und zwar mit 3000 sogenannten Aufstiegsstipendien. Das erklärte sie heute gegenüber der Welt am Sonntag.
30.03.2008 ArtikelMehr als 25 Millionen Euro sollen dafür bereit gestellt werden. Kernstück ist eine elternunabhängige Förderung in Höhe von 650 Euro monatlich. Schavan bekräftigte in dem Interview außerdem, dass sie zum Föderalismus stehe, schränkte aber ein, das Bildungssystem gehöre zu den Themen, die zentral für ganz Deutschland seien. Es sollte nicht jeder Satz einer Bundesbildungsministerin als Angriff auf den Föderalismus verstanden werden.
Sie machte sich noch einmal für vergleichbare Schulabschlüsse in den Bundesländern stark und lobte die Initiative Bayerns, Baden-Württembergs, Thüringens und Sachsens für ein Südabitur. "Ich würde mir wünschen, dass alle Länder mitmachen. Und das nicht nur beim Abitur, sondern auch bei Realschul- oder Hauptschulabschlüssen", so die Bundesbildungsministerin in dem Interview.
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Weiterführende Links
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