Nach der Diagnose individuell fördern

Individuelle Förderung ist das Zauberwort in den aktuellen Bildungsdiskussionen. Doch wie kann ebensolche Förderung im Schulalltag funktionieren? Wie können Lehrkräfte allen Kindern ihren jeweiligen Lernvoraussetzungen entsprechend ein passendes Unterrichtsangebot machen?

08.01.2014 Pressemeldung Cornelsen Verlag GmbH

Die Antwort: Dann, wenn Lehrkräfte die Kompetenzen und Leistungen der Kinder über einen längeren Zeitraum erfassen und beobachten können. Dafür sorgt KEKS, ein diagnostisches Konzept zur "Kompetenzerfassung in Kindergarten und Schule". Entwickelt wurde es vom Hamburger Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung und steht nun auch bundesweit zur Verfügung. Perspektive: Bildung hat mit den beiden Herausgebern und Autoren von KEKS, Jasmine Bennöhr und Dr. Peter May, gesprochen.

"KEKS ist eine zusätzliche Hilfe", sagt Peter May. "KEKS soll nicht ersetzen, dass sich die Lehrerinnen und Lehrer auch weiterhin auf professionelle Weise einen Einblick in den Leistungsstand der Kinder verschaffen. Aber die Lehrkräfte können ihr eigenes diagnostisches Urteil damit quasi "eichen" und werden so noch mehr zu Experten im Bereich Diagnose."

Der Test selbst dauert eine Schulstunde und die Nachbearbeitung der Datensätze einer kompletten Klasse insgesamt etwa zwei Stunden. "Dafür bekommt die Lehrkraft sowohl ein Kompetenzporträt der einzelnen Kinder als auch ein Profil des Leistungsstands in der Klasse, das sie mit eigenen Bordmitteln nicht erstellen könnte", sagt May.

Was KEKS von anderen Tests unterscheidet, was die Ergebnisse von KEKS ganz konkret - beispielsweise für die Förderung im Fach Deutsch - bedeuten und wie KEKS weiterentwickelt wird - dazu mehr im aktuellen Beitrag von Perspektive: Bildung.

Über Perspektive: Bildung

Das Projekt Perspektive: Bildung will den öffentlichen Diskurs über Bildung in Deutschland fördern. Schule steht im Vordergrund dieses Forums. Perspektive: Bildung dokumentiert den Bildungsalltag ebenso wie aktuelle wissenschaftliche und bildungspolitische Diskussionen und Entwicklungen sowie herausragende Projekte und entwickelt Visionen vom Lernen in der Zukunft.

Ansprechpartner

Cornelsen Verlag GmbH
Irina Groh
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Telefon: +49 30 897 85-563
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