Nordrhein-Westfalen

Neue Schulen – Neue Chancen – Neue Perspektiven

Zum neuen Schuljahr gehen 42 neue Sekundarschulen an den Start. Das bedeutet für die Kolleginnen und Kollegen an diesen Schulen eine neue Situation, die gut vorbereitet werden muss. Mit ihrem ersten Sekundarschultag bietet die GEW ein wichtiges Diskussionsforum mit aktuellen Informationen aus dem Schulministerium und regem Austausch in 20 Workshops.

09.05.2012 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

"Wir wollen eine gute Schule. Das beinhaltet neben guten Lern- und Arbeitsbedingungen auch zukunftssichere Beschäftigung. Dazu brauchen wir ein verlässliches und transparentes Personalmanagement unter Beteiligung der Beschäftigten beim Übergang von den auslaufenden Schulen zu den Neugründungen", forderte GEW-Landesvorsitzende Dorothea Schäfer vor den mehr als 200 Teilnehmern im Kongresszentrum Oberhausen.

Damit Sekundarschulen dem Wunsch nach mehr Chancengleichheit und individueller Förderung gerecht werden, bedürfe es gründlicher Planung und einer überzeugenden und durchdachten Konzeptarbeit. Dafür brauchten die Schulen Zeit und Ressourcen und viel Unterstützung. Schäfer warb engagiert für eine breite Fortbildungsinitiative für die Sekundarschulen: "Eine andere Organisation, ein durchgängig an individueller Förderung ausgerichteter Unterricht braucht eine gute Vorbereitung. Die Kolleginnen und Kollegen müssen ins Boot geholt werden. Dafür sind kontinuierlich qualitativ hochwertige Fortbildungen erforderlich, und zwar regelmäßig."

Abschließend mahnte Schäfer, die Beschäftigteninteressen im Prozess des Übergangs immer im Blick zu haben: "Probleme bei der Besetzung der Schulleitungsstellen, bei Versetzung oder Abordnung von Lehrkräften und der beruflichen Zukunft von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern müssen rechtzeitig geklärt werden." Hier hätten Dezernenten und Personalräte in den Bezirksregierungen hohe Verantwortung.


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