NRW weiter auf dem Weg zur Zweigliedrigkeit
Im kommenden Schuljahr 2013/2014 werden laut Schulministerium 39 neue Sekundarschulen und 28 neue Gesamtschulen in NRW an den Start gehen. "Diese Entwicklung macht deutlich, dass sich immer mehr Eltern für die Schulformen des längeren gemeinsamen Lernens entscheiden und dass der Schulkonsens in NRW weiter Früchte trägt", erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW.
22.03.2013 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRWDiese positive Entwicklung habe natürlich zur Folge, dass immer mehr bestehende Haupt- und Realschulen geschlossen werden bzw. von Schließung bedroht sind. "Für die an diesen Schulen Beschäftigten bedarf es klarer und transparenter Personalentscheidungen sowie Personalentwicklungskonzepte", betont Beckmann. Nur so sei zu gewährleisten, dass die Interessen der Lehrkräfte und die Interessen der Schüler sowohl an den auslaufenden als auch den neugegründeten Schulformen gewahrt werden.
"Darüber hinaus muss sich auch angesichts dieser Entwicklung die Landesregierung endlich der Frage stellen, wie sie die Ungleichheit der Bezahlung zwischen den Lehrergruppen beseitigen will", moniert Beckmann.
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