Pisa-Vergleich 2000/2003: Saarländische Schüler sind überall besser geworden

Gegenüber den 2000er Pisa-Ergebnissen gab es im Saarland erhebliche Fortschritte. Am deutlichsten sind die Kompetenzsteigerungen in den Naturwissenschaften, gefolgt von der Mathematik. Weniger deutlich war der Zugewinn in der Lesekompetenz. \*Die Lehrkräfte", so Kultusminister Jürgen Schreier, \*haben mit ihren Schülern gute Fortschritte erreicht. Diese Ergebnisse sind Bestätigung für ihre kompetente Arbeit, verbunden mit unserer bildungspolitischen Strategie für mehr Qualität."

14.07.2005 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

An der Pisa-Studie 2003 waren im Saarland 70 Schulen beteiligt, etwa 2 200 Schülerinnen und Schüler nahmen an dem Test teil, bundesweit waren es rund 45 000 Jugendliche im Alter von 15 Jahren. Bei den 2003 untersuchten Kompetenzbereichen Mathematik, Naturwissenschaften, Lesen und Problemlösen liegt das Saarland im internationalen Vergleich mit der erreichten Punktzahl jeweils innerhalb des OECD-Durchschnitts.

Die substantiellen Fortschritte im Leistungszuwachs sieht Kultusminister Jürgen Schreier als Bestätigung der konsequenten Bemühungen um mehr Qualität. Das Umsteuern und die Einführung systematischer landesweiter Qualitätssicherung wie z. B. durch Orientierungsarbeiten, Vergleichsarbeiten und zentrale Abschlussprüfungen mussten zwar gegen erhebliche Widerstände durchgesetzt werden, zeigten aber jetzt schon erste Wirkung. Hinzukomme eine systematische Hochbegabtenförderung ebenso wie eine gezielte Sprachförderung, um Schwächen bei der Beherrschung der deutschen Sprache entgegenzuwirken. Jürgen Schreier: *Es ist im Saarland ein neues Bildungsklima, eine neue Wertschätzung von Lernen geweckt worden, die Früchte trägt. Wir sind besser geworden, aber wir wollen noch besser werden. Das geht nicht schlagartig von heute auf morgen. Dazu sind eine langfristige Strategie, hohe Konsequenz und klare Zielsetzungen notwendig."


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