Jugend forscht

Preisträger des Jugend forscht Finales 2014 zu Gast in Brüssel

Morgen präsentieren Preisträgerinnen und Preisträger des Jugend forscht Bundesfinales 2014 ihre herausragenden Wettbewerbsarbeiten in Brüssel. Auf Einladung von Lucia Puttrich, Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, sind zehn begabte Nachwuchswissenschaftler in der Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union (EU) zu Gast. Dort stellen sie in einer exklusiven Ausstellung die Projekte vor, mit denen sie Ende Mai dieses Jahres in Künzelsau am 49. Bundeswettbewerb teilgenommen haben. Zu der Veranstaltung werden neben Mitarbeitern der EU-Kommission und Abgeordneten des Europaparlaments auch zahlreiche Vertreter der Wirtschaft erwartet.

07.07.2014 Pressemeldung Stiftung Jugend forscht e.V.

"Das Erfolgsprojekt Jugend forscht steht seit fast einem halben Jahrhundert für die Neugier unserer Jugendlichen, die mit ihrem Wissensdurst und Forscherdrang ganz erstaunliche Ergebnisse erzielen und uns alle damit begeistern", so Europaministerin Lucia Puttrich. "Zum siebten Mal sind es wir Hessen, die einige unserer Nachwuchsforscher nach Brüssel einladen und ihnen dort ein interessantes Programm mit hochkarätigen Gesprächspartnern bieten. Höhepunkt des Aufenthalts, und darauf bin ich besonders stolz, ist die Abendveranstaltung in unserer Landesvertretung. Hier können unsere Jungforscher ihre prämierten Arbeiten dem Brüsseler Publikum vorstellen."

In der Hessischen Landesvertretung zeigen unter anderem die drei Bundessieger im Fach Technik ihr Projekt. Philipp Mandler (18), Anselm Dewald (19) und Robin Braun (18) vom Schülerforschungszentrum Nordhessen in Kassel konstruierten und programmierten einen sechsbeinigen Aufklärungsroboter. Er kann eingestürzte Gebäude erkunden und von dort Echtzeitbilder senden – eine wichtige Entscheidungshilfe für Einsatzkräfte in Katastrophengebieten. Der Laufroboter lässt sich über ein Smartphone steuern. Der "Hexapod" ist beweglicher und kompakter als vergleichbare Systeme und kann selbst Treppenstufen bewältigen.

Neben der morgigen Abendveranstaltung erwartet die Nachwuchswissenschaftler bei ihrem dreitägigen Aufenthalt in Brüssel ein attraktives Programm. In Gesprächen in der Hessischen Landesvertretung erhalten sie einen Einblick in Aufgaben und Arbeitsweise der europäischen Institutionen. Bei einem Besuch der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission können sich die Jungforscher über die Breite der Aktivitäten im Umfeld der europäischen Forschungspolitik informieren. Zudem lernen sie bei einer Stadtführung Geschichte und Sehenswürdigkeiten Brüssels kennen.

"Die europäische sowie die internationale Perspektive wird auch für unsere Jungforscherinnen und Jungforscher immer wichtiger – im Rahmen von Ausbildung und Studium ebenso wie später im Berufsleben. Wir freuen uns daher, dass die jungen Talente hier in Brüssel einen exklusiven Einblick in zentrale Aspekte von Forschung und Wissenschaft erhalten, die derzeit auf der Agenda Europas stehen", sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. "Das große Interesse von Vertretern europäischer Institutionen an Jugend forscht empfinden wir als eine besondere Wertschätzung der herausragenden Leistungen unserer Preisträgerinnen und Preisträger."

Eine Liste aller Preisträger, die in Brüssel zu Gast sind, ist beigefügt. Fotos der Jugendlichen in druckfähiger Auflösung und Kurzbeschreibungen ihrer Arbeiten gibt es in der Projektdatenbank unter www.jugend-forscht.de.

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