Berlin

Preisverleihung zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Auf der heutigen Preisverleihung des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten zeichnete Staatssekretärin für Bildung, Jugend und Familie, Claudia Zinke, die Landessieger Berlins aus. Das diesjährige Thema des Wettbewerbs lautete "Ärgernis, Aufsehen, Empörung: Skandale in der Geschichte" und motivierte 83 Schülerinnen und Schüler Berlins mit 24 Beiträgen daran teilzunehmen. Vier Landessieger wurden mit je 250 € prämiert und sechs Arbeiten mit einem Förderpreis zu je 100 € ausgezeichnet. Erstmals wurde auch ein Preis an die landesbeste Schule, der mit 1000 € dotiert ist, verliehen. Er ging an die Walther-Rathenau-Oberschule im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf.

22.09.2011 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten findet alle zwei Jahre bundesweit statt und wird von der Körber-Stiftung in Hamburg ausgerichtet. In Berlin führten Kinder und Jugendliche (unter 21 Jahren) Gespräche mit Experten und Zeitzeugen, gingen ins Landesarchiv, um historische Zeitungen und Quellen auszuwerten und entzifferten dafür die Sütterlin- und Fraktur-Schrift. Ihre Arbeiten beschäftigten sich unter anderem mit Themen wie "Der Skandal über die Berliner Nordbahn 1873", "Stella Kübler - eine Jüdin verrät Juden" und "Von der Tinte zum Skandal - Der Weg zur Gotteslästerung".

"Die Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer haben viel Zeit investiert, Lösungen und Wege gesucht und dabei kreative Ideen entwickelt, wie zum Beispiel ein historisches Brettspiel. Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit hilft Fragen der Gegenwart zu beantworten. Alle Beteiligten können auf ihre Leistungen stolz sein", betonte Staatssekretärin für Bildung, Jugend und Familie, Claudia Zinke, in ihrem Grußwort zur Preisverleihung.

Im Vergleich zu den vorherigen Wettbewerben in den Jahren 2007 und 2009 hat sich die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler aus den Sekundarstufen prozentual verdoppelt. Die Schülerinnen waren in den letzten drei Wettbewerben in Berlin stets in der Mehrzahl, dieses Mal machten sie rund 57% der Beteiligten aus. Grundschulen nahmen dieses Jahr nicht am Wettbewerb teil, dafür war erstmals eine Förderschule mit dem Schwerpunkt "Geistige Entwicklung" beteiligt. Partner der Berliner Preisverleihung ist das Deutsche Historische Museum.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden