Pressemitteilung zur Validität der Pisa-Studien

Die jetzt vorgebrachten Fragen wurden bereits zu Beginn des PISA Projekts Ende der 90er Jahre unter Einbindung der wissenschaftlichen Community diskutiert und geklärt. Das Ergebnis dieser Debatte wurde bei der Konzeption der Studien berücksichtigt und ist in technischen Berichten zu PISA aus den Jahren 2002 und 2004 dokumentiert.

08.11.2006 Pressemeldung OECD Centre Berlin

So ist in den PISA Studien beispielsweise genau festgelegt, wer die Zielgruppe der Tests ist (die 15-jähringen Schülerinnen und Schüler), welche Personen von den Tests ausgenommen werden (z.B. Schwerstbehinderte oder Kinder für die die Testsprache nicht die Muttersprache ist und die weniger als ein Jahr im Schulsystem des jeweiligen Landes verbracht haben) und welcher Teil der ausgewählten Stichprobe tatsächlich am Test teilnehmen muss, damit Ergebnisse als valide gelten (hierfür gibt es Quoten sowohl in Bezug auf die teilnehmenden Schulen als auch auf die Schüler pro Schule).

In allen Fällen, in denen solche Faktoren die Ergebnisse verfälscht hätten, hat die OECD nach Abstimmung mit der internationalen Technischen Expertengruppe von deren Veröffentlichung abgesehen. Zum Beispiel konnten aufgrund dieser Kriterien die PISA Ergebnisse 2000 für die Niederlande und die PISA Ergebnisse 2003 für das Vereinigte Königreich nicht berichtet werden. Die Behauptungen sowohl zur Methodik, mit der die Daten im Rahmen der Auswertung skaliert wurden als auch zu den dabei verwendeten Algorithmen entbehren jeglicher wissenschaftlicher Grundlage.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Matthias Rumpf im OECD Berlin Centre Tel.: +49 (30) 28 88 35 41 oder

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OECD Centre Berlin

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