Bayern

Protest gegen schlechte Einstellungssituation an Gymnasien

Anlässlich der dramatisch schlechten Einstellungssituation an den bayerischen Gym­nasien hat der Bayerische Philologenverband (bpv) heute eine Online-Unterschrif­tenaktion initiiert, mit der sein Protest und seine Forderungen an die Bayerische Staatsregierung gerichtet werden sollen und die folgenden Wortlaut hat:

27.01.2014 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

"Wir sind tief betroffen darüber, dass beim Einstellungstermin im Februar selbst Bewer­berinnen und Bewerber für den Gymnasialdienst mit Bestnoten keine Anstellung im Staatsdienst finden konnten. Und dies, obwohl sie dort dringend gebraucht würden und obwohl bei deren Studienbeginn zum Teil noch heftig für das Lehramt geworben wurde.

Wir fordern deshalb die Bayerische Staatsregierung auf, ihr einst gegebenes Verspre­chen einzuhalten, einen Einstellungskorridor für die gut- und bestqualifizierten Lehramts­bewerber in allen Fächerverbindungen offenzuhalten.

Konkret fordern wir:

  • eine Beschränkung der Unterrichtsverpflichtung im Zweigschuleinsatz auf maximal 14 Stunden.
  • die Abschaffung des eigenverantwortlichen Unterrichts im 3. Ausbildungsabschnitt.
  • die deutliche Erweiterung der integrierten Unterrichtsreserve zur Vermeidung des nach wie vor zu hohen Unterrichtsausfalls.
  • die Schaffung neuer Planstellen für die Mammutaufgaben Ganztag, Inklusion und individuelle Förderung.

Wer heute Bestqualifizierte in alternative Arbeitsmärkte abwandern lässt, darf sich nicht wundern, wenn morgen der Gymnasial- und Bildungsstandort Bayern massiv beschädigt wird."

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