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Qualitätsstandards für wirksame Jugendbeteiligung

Der Bundesjugendring und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend haben gemeinsam Qualitätsstandards für Kinder- und Jugendbeteiligung veröffentlicht. Sie sollen Impulse für konkrete Beteiligung für Organisationen, Schulen und Verwaltungen in Kommunen, Bundesländern und auf Bundesebene geben.

14.11.2022 Bundesweit Pressemeldung Deutscher Bundesjugendring (DBJR)
  • © www.pixabay.de

"Jugendverbände leben Jugendbeteiligung, hier können Kinder und Jugendliche selbst bestimmen, Verantwortung übernehmen und erfahren, was wirksame Beteiligung ausmacht", sagt Daniela Broda, Vorsitzende des Bundesjugendrings. Deswegen habe der Bundesjugendring federführend an den Standards mitgewirkt. "Wir verstehen die Qualitätsstandards als Einladung zum Mitmachen und Ausprobieren. Wir setzen darauf, dass viele wirksame Beteiligungsprozesse entstehen", sagt Wendelin Haag, Vorsitzender des Bundesjugendrings.

Neben der Beschreibung eines Verständnisses von Beteiligung und Methoden zur Beteiligung werden Standards beschrieben. Dazu zählen: Beteiligung schließt alle jungen Menschen ein, sie ist transparent und überprüfbar. Gesetze und Verordnungen müssen Beteiligung möglich machen. Gute Beteiligungsprozesse werden bereits mit jungen Menschen geplant.

Zu den aufgeführten Handlungsfeldern zählen unter anderem Familienbildung, -beratung und -arbeit, Kindertagesbetreuung, Schule und Ganztag, offene Kinder- und Jugendarbeit, Kinder- und Jugendverbände, Kinder- und Jugendarbeit im Sport, kulturelle Kinder- und Jugendbildung, außerschulische politische Jugendbildung, internationale Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit sowie Einrichtungen und Dienste der Hilfen zur Erziehung. Politik und Verwaltung aller föderalen Ebenen werden angesprochen. Ein Kapitel ist der digitalen Beteiligung gewidmet.

Die Qualitätsstandards sind online erreichbar- Über die Seite kann sowohl ein barrierefreies PDF geladen sowie eine gedruckte Broschüre bestellt werden.


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