Realschule 21 -- Ein Erfolgsmodell mit sehr guter Zukunft

"Die Vorschläge von Kultusminister Dr. Spaenle anlässlich der Klausurtagung in Wildbad Kreuth zur Weiterentwicklung der sehr erfolgreichen bayerischen Realschule sehen wir äußerst positiv. Wir stimmen in den Zielsetzungen für die Weiterentwicklung der Realschule im 21. Jahrhundert inhaltlich voll überein. Allerdings können und wollen wir keine Alternative zum Gymnasium sein." sagt Anton Huber, Vorsitzender des Bayerischen Realschullehrerverbandes (brlv).

15.01.2010 Pressemeldung Verband Reale Bildung

"Die Bildungsgänge von Gymnasium und Realschule unterscheiden sich doch sehr deutlich und dies ist im Sinne der individuellen Förderung auch gut so. Hat doch insbesondere die Realschule das Ziel, den Kindern und Jugendlichen eine sehr solide Allgemeinbildung und Berufsvorbereitung zu vermitteln, da viele Schüler nach dem Realschulabschluss eine Berufsausbildung beginnen. Gleichzeitig bedeutet der Realschulabschluss aber auch für viele Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, über die Berufliche Oberschule (FOS/BOS) die Hochschulreife zu erwerben." erklärt Huber die speziellen Herausforderungen der Realschule.

Huber sichert Kultusminister Spaenle volle Unterstützung zu und schlägt vor, dass sich sehr viele der vorgeschlagenen Ideen und Projekte für die Realschule 21 schon schnell verwirklichen lassen, wenn man jeder Realschule eine zusätzliche Lehrkraft zuweist. Dann können die Schulen selbst in Eigenverantwortung entscheiden, was auch nach den regionalen Erfordernissen an individueller Förderung sinnvoll vor Ort realisiert werden soll.

"Wir freuen uns auch darüber, dass nicht nur das Kultusministerium sondern auch Vertreter der Bayerischen Wirtschaft in den Ideen des Bayerischen Realschullehrerverbandes (brlv) zur Realschule 21 eine sehr gute Möglichkeit sehen, diese Schulart zeitgemäß und zukunftsgerichtet weiterzuentwickeln. Schließlich haben wir die Aufgabe, unsere Schülerinnen und Schüler auf die wachsenden Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten." so Huber weiter.

www.brlv.de

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