Realschullehrerverband für kleinere Klassen
Der Verband Deutscher Realschullehrer Niedersachsen (VDR) fordert für die Realschulen kleinere Klassen. "Klassengrößen von 32 oder gar 33 Schülerinnen und Schülern sind auch in Realschulen unpädagogisch und erschweren das Lernen ungemein", so Manfred Busch, VDR-Landesvorsitzender.
06.03.2008 Niedersachsen Pressemeldung Verband Reale BildungIn kleineren Klassen können Lerndefizite und individuelle Probleme von Schülerinnen und Schülern rascher und klarer erkannt werden, sie können umfassender und gründlicher aufgearbeitet werden. Die Zusammensetzung der Klassen - insbesondere in den 5. und 6. Klassen - erfordert die spürbare Senkung der Klassengrößen. Der renommierte Ulmer Hirnforscher Professor Dr. Dr. Manfred Spitzer hat in diesem Zusammenhang festgestellt, dass ab fünfundzwanzig Schülerinnen und Schülern der Lernerfolg abnimmt.
"Wer die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler ernsthaft betreiben will, muss auch die Rahmenbedingungen dafür schaffen. Die Klassengrößen müssen daher spürbar gesenkt werden, auch im Realschulbereich", appelliert Busch abschließend.
Keine Kommentare vorhanden