Sachsens Förderschulen bereiten erfolgreich auf Integration vor
Immer mehr behinderte Schüler lernen gemeinsam mit nicht-behinderten Schülern, das hat heute das Statistische Landesamt gemeldet. Kultusminister Steffen Flath begrüßte diese Entwicklung. "Die Förderschulen bereiten ihre Schüler immer besser auf eine Integration an den allgemein bildenden Schulen Sachsens vor", nannte Flath als Ursache dafür. Außerdem sind immer mehr Schulen auf die Aufnahme von behinderten Schülern eingerichtet. Um die Voraussetzungen dafür zu schaffen, unterstützt der Freistaat alle Maßnahmen mit 65% der Kosten. Außerdem gibt es dauerhafte Fortbildungsprogramme für Lehrer.
06.04.2006 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus"Die Zunahme von Integrationsmaßnahmen zeigt, dass wir damit in die richtige Richtung gehen. Auch die Beteiligten profitieren davon. So fördert die Integration bei den Schülern unter anderem Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme", so der Kultusminister weiter.
Momentan lernen 2211 behinderte Schüler zusammen mit nicht-behinderten Schülern an einer allgemein bildenden Schule. Das sind 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt hat sich die Zahl von Schülern in integrativen Maßnahmen seit 1998 verdreifacht.
Besonders hoch ist die Zahl in den Grundschulen. Im Grundschulbereich ist bei den Förderschwerpunkten Sprache sowie emotionale und soziale Entwicklung dabei das größte Anwachsen zu verzeichnen. Ursache dafür ist, dass die Schüler im Grundschulbereich besonders gut individuell gefördert werden können. In den Mittelschulen und Gymnasien sind zumeist körperbehinderte, hörgeschädigte, verhaltensgestörte und sprachbehinderte Schüler integriert.
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