Schreibblockaden überwinden
Das Thema der Hausarbeit oder der Bachelorarbeit steht, die Recherche in Literatur und Internet ist reibungslos verlaufen und die Gliederung passt. Dann kann es ja jetzt losgehen mit dem eigentlichen Verfassen des Textes. Doch plötzlich Leere. Der Tastatur ist kein Wort zu entlocken. Eine Schreibblockade. Um sie zu lösen, gibt es ein paar Tricks.
13.03.2023 Bundesweit Pressemeldung performanceLiebe GmbH & Co. KGWie kommt es zu einer Schreibblockade?
Die Ursachen einer Schreibblockade sind vielfältig und können sowohl innerer als auch äußerer Natur sein und von Person zu Person sehr unterschiedlich. Doch es gibt Auslöser, die häufig auftreten.
Zu hohe Erwartungen an sich selbst oder von außen herangetragener Druck, das Scheitern an tatsächlichen oder selbst auferlegten Ansprüchen fördern eine Schreibblockade. Wenn sich die eigene Stimme oder die der Dozentin oder des Lehrers im Kopf laut bemerkbar macht („Wen interessiert das, was ich schreibe?”, „Wie soll ich das nur schaffen?”), ist die Schreibblockade auf dem besten Wege. Im schlimmsten Fall sind die Ansprüche derart hoch, dass der Schreibprozess immer weiter aufgeschoben wird und der Versuch, überhaupt zu Schreiben, gar nicht erst stattfindet.
Ebenfalls ein Grund kann ein falsches Zeitmanagement sein. Je näher die Deadline kommt und der Druck steigt, die Arbeit irgendwie noch fertig zu bekommen, desto verkrampfter geht der Schreiberling an die Arbeit. Zeitdruck muss allerdings nicht zur Schreibblockade führen. Es gibt auch Menschen, die erst dann richtig produktiv werden. Auch private Probleme und Stress durch hohe psychische Belastungen sind ein Faktor für Schreibblockaden.
Tipps zum Überwinden der Schreibblockaden
Bei Schreibblockaden kann schon ein einfacher Ortswechsel helfen. Statt Schreibtisch, den man mit Arbeit verbindet und einem ständig daran erinnert, dass der Kopf jetzt funktionieren muss, kann ein Café oder das Sofa Wunder bewirken. Oder wechseln Sie die Schreibutensilien aus. Auch das übliche Arbeitsgerät wie der Laptop kann diesen Effekt auslösen. Mit Stift und Papier gelingt vielleicht der Durchbruch und die Schreibblockade löst sich. Auch gemeinsames Arbeiten mit Freunden kann den Hirnknoten lösen. Kommilitonen oder Mitschüler können Anstöße geben und beim Prozess des Schreibens helfen. Auch professionelle Schreiber können Unterstützung im Studium geben. Akademische Ghostwriter helfen bei der Recherche und sind geschult im Verfassen von Texten von der Hausarbeit bis zur Dissertation.
Möglicherweise hilft es auch, einfach drauf loszuschreiben. Der Text kann dann noch so fehlerhaft und einfach formuliert sein. So banal es klingt, manchmal sprudeln die richtigen Wörter erst nach längerem Schreiben aus einem heraus. Schüchtert die Länge der Arbeit ein, hilft es, die Arbeitszeit in kleinere Etappen einzuteilen und erstmal nur 10 Minuten zu schreiben. Den Timer stellen, die ersten 5 Sätze schreiben, so schlecht sie auch formuliert sein mögen und in der nächsten Etappe nochmal an den 5 Sätzen schreiben.
Fazit
Die negative Erfahrung einer Schreibblockade kennen viele Menschen. Schamgefühle, etwas nicht zu können oder Versagensängste, die dann zur Schreibblockade führen, sind sehr belastend. Das Schreiben zu verschieben, ist keine Lösung, sondern verschlimmert das Problem meistens. Noch weniger Zeit, noch mehr Druck, die Frustration steigt. Ein Teufelskreis, aus dem mit kleinen Tipps und Tricks oder mit professioneller Hilfe ausgebrochen werden kann.
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