Schüler und Landeselterninitiative für Verschiebung der Oberstufenreform im Saarland
Zusammen mit der Gesamtlandesschülervertretung hat die Landeselterninitiative für Bildung Bildungsminister Schreier erneut aufgefordert, die geplante neue gymnasiale Oberstufe nicht schon für die Schüler einzuführen, die sich kurz vor der Oberstufe befinden (heutige 9. Klassen). Wenn die Kultusministerkonferenz den Ländern schon bis zum Abitur im Jahr 2013 Zeit lasse, das betrifft die heutigen 6. Klassen, dann sollte die Zeit genutzt werden, die Schülerinnen und Schüler in der Mittelstufe auf die neuen Anforderungen vorzubereiten. Dazu müssten dort schon die Kernfächer gestärkt und die Lehrpläne entsprechend angepasst werden.
02.05.2007 Saarland Pressemeldung Landeselterninitiative für Bildung e.V.Ausgestaltung und Handhabung des achtjährigen Gymnasiums verstärken nach Meinung der Schülervertretung und Landeselterninitiative Benachteiligungen durch eine Überlastung der Kinder im 10. bis 12. Lebensjahr und durch die Fokussierung im frühen Jugendalter auf Unterricht, ohne dass dabei die anderen Entwicklungsaufgaben in diesem Lebensabschnitt angemessen berücksichtigt würden. Ohne wirksame Unterstützung im Hintergrund z.B durch Eltern, andere Erwachsene, Nachhilfe sei Schulerfolg im G8-Gymnasium schwieriger geworden.
Auch die Gesamtlandeselternvertretung hat eine Verschiebung der Pläne des Bildungsministers gefordert. "Wieder eine Entscheidung, bei der der Bildungsminister Schüler und Eltern nicht mitnimmt", sagten Imke Greitzke, die Stellv. Vorsitzende der Gesamtlandesschülervertretung, und Bernhard Strube, der Sprecher der Landeselterninitiative für Bildung.
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