Schülercafé soll Lust auf Unternehmertum und gesunde Ernährung wecken

Die Diskussion um übergewichtige Kinder, die sich falsch ernähren und zu wenig bewegen, ist aktueller denn je. "mathe macchiato" - das Schülercafé will einen Beitrag zur besseren und gesünderen Ernährung von Jugendlichen leisten. Weg vom Fast Food in der Pause hin zur gesunden Zwischenmahlzeit. Aber "mathe macchiato" leistet noch mehr: Die Schülerinnen und Schüler werden zu Bistrobetreibern und übernehmen den kompletten Geschäftsbetrieb. "mathe macchiato" ist ein Projekt der Stiftung Bildungspakt Bayern, das von den Unternehmen Bosch, Kahla, Fissler, Hohenloher, ALNO AG und BLANCO sowie vom Bund der Selbständigen finanziert wird.

24.11.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Am Freitag hat das Schülercafé der Realschule Ichenhausen seine Türen geöffnet. Es ist damit das dritte "mm"-Schülercafé in Bayern. Die Gymnasien Oberhaching und Schweinfurt betreiben seit einiger Zeit dieses Schülerbistro und die Erfahrungen sind durchweg positiv. Boris Hackl, Geschäftsführer der Stiftung Bildungspakt Bayern, betont: "mathe macchiato hat gezeigt, dass Schülerinnen und Schüler nicht nur Freude am Zubereiten gesunder und natürlich ,cooler" Speisen haben, sondern sie entwickeln sich auch zu pfiffigen Geschäftsleuten."

Selbstverständlich bekommen die Jungunternehmer Unterstützung, denn ihr Aufgabengebiet ist groß: Sie sind verantwortlich für Einkauf, Vorratshaltung, Zubereitung, Präsentation, Servieren und natürlich den Verkauf von Speisen. Die Schüler lernen so an einem real existierenden Unternehmen die wirtschaftliche Führung eines Betriebes. Dazu zählen Marketing, Personalwesen oder auch Buchführung. Zur Seite stehen den Jugendlichen Eltern und Lehrkräfte. Die Schülerfirma wird entweder unter dem Dach des Fördervereins der Schule oder als eingetragener Verein gegründet.


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