Schuljahresstatistik: Erfreuliche Trends in der Entwicklung unserer Schulen

Das Statistische Landesamt hat erste Ergebnisse der Schuljahresendstatistik, die am letzten Schultag des Schuljahres 2004/05 an allen allgemein bildenden Schulen erhoben wurden, vorgelegt. Danach zeichnet sich in eine insgesamt positive Entwicklung der schulischen Erfolgsparameter ab.

29.09.2005 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Kultusminister Prof. Dr. Olbertz dazu: "Die Schulabgängerzahlen des letzten Schuljahres verweisen auf einen erfreulichen Trend. Durchgängig ist ein deutliches Anwachsen höherer Schulabschlüsse zu erkennen."

Nach der amtlichen Statistik fällt auch der Anteil der Schulabgängerinnen und Schulabgänger, die die Schule unterhalb des Hauptschulabschlusses verlassen (Abgangszeugnis, Abschlüsse der Lernbehinderten- bzw. Geistigbehindertenschulen), mit 11,8 v.H. deutlich niedriger als im vorherigen Vergleichzeitraum aus.

Damit liege man in Sachsen-Anhalt zwar immer noch knapp über dem Bundesdurchschnitt von 8,9 v.H. im Schuljahr 2003/04, es sei aber eine deutliche positive Entwicklung gegenüber 2004 eingetreten, als dieser Anteil noch 14,0 v.H. betrug.

"Worüber ich mich aber am meisten freue", so der Kultusminister: "Die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die die Sekundarschule nur mit einem Abgangszeugnis verlassen, also ohne einen richtigen Schulabschluss, ist spürbar zurückgegangen: von 11 % im Schuljahr 2003/04 auf nunmehr 8,6%. Auch dieser Wert ist natürlich noch zu hoch, aber er zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind."

Außerdem hat sich in diesem Schuljahr 2005/06 der Ethikunterricht je Schüler über alle allgemein bildenden Schulformen hinweg um 40 v.H., der evangelische Religionsunterricht um fast 25 v.H. und der katholische Religionsunterricht um über 10 v.H. erhöht.

"Für mich sind das Ergebnisse der Stetigkeit in der Schulpolitik im Land, die nicht auf endlose Strukturdebatten, sondern auf konkrete Maßnahmen zur inneren Schulreform und zur Qualitätsverbesserung der Unterrichtsarbeit an den Schulen setzt", erklärte Kultusminister Olbertz.


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