Stellungnahme
Schulpolitischer Konsens vom 19. Juli 2011
GGG und SLV-GE-NRW begrüßen den schulpolitischen Konsens, den Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Schulministerin Sylvia Löhrmann, der Vorsitzende der CDU, Norbert Röttgen, und der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Karl-Josef Laumann, heute vor der Landespressekonferenz vorgestellt haben.
19.07.2011 Pressemeldung Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschulen NRWWir bewerten diesen Kompromiss als eine zukunftsweisende Entscheidung im Sinne der Schülerinnen und Schüler des Landes. Damit wird der gute Weg hin zu längerem gemeinsamem Lernen fortgesetzt, der durch die Bildungskonferenz eingeleitet wurde.
In diesem Kompromiss finden sich viele unserer Anregungen zur Weiterentwicklung des Schulsystems in NRW wieder.
- Nach langjährigen Auseinandersetzungen ist die integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe endlich ein von allen anerkanntes Element der nordrhein-westfälischen Schullandschaft. Der Konsens stärkt sogar die Position der Gesamtschule.
- Mit der Sekundarschule als einer Schule der Sekundarstufe I bieten sich zudem erweiterte Entwicklungsmöglichkeiten für die Schullandschaft insbesondere im ländlichen Raum.
- Der Kompromiss sichert die gleiche Start- und Entwicklungsbedingungen für die Schulen des längeren gemeinsamen Lernens.
- Durch eine differenzierte Versorgung der Schulen mit Personalressourcen wird der Unterschiedlichkeit der Standortbedingungen Rechnung getragen. Insbesondere Schulen mit besonderen pädagogischen Herausforderungen werden davon profitieren. Die Einführung eines Inklusionszuschlags wird es den Schulen ermöglichen, den Weg zur inklusiven Beschulung von Kindern mit und ohne Handicap zu beschreiten. Wir danken allen Beteiligten für diesen mutigen Schritt, der den Schulen über einen Zeitraum von zwölf Jahren Planungssicherheit gibt.
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