Schwimmunterricht

Neuer Schulschwimmvertrag sichert den Unterricht bis 2029

Bremen stellt das Schulschwimmen auf eine verlässliche neue Grundlage. Das Kinder- und Bildungsressort und die Bremer Bäder GmbH haben einen neuen Vertrag geschlossen. Er regelt den Schwimmunterricht an den Bremer Schulen für die kommenden Jahre und gilt fest bis Ende 2029.

04.09.2026 Bremen Pressemeldung Bremen Senator für Kinder und Bildung
  • Kleine Gruppe von Kindern beim Schwimmunterricht. © Adobe Stock Im Mittelpunkt steht der verpflichtende Schwimmunterricht in der dritten Klasse – als Teil des Sportunterrichts.

Im Mittelpunkt steht der verpflichtende Schwimmunterricht in der dritten Klasse – als Teil des Sportunterrichts. Er findet in zwei Lernphasen von je rund 18 Wochen statt. Unterrichtet wird von ausgebildeten Schwimmlehrkräften der Bremer Bäder. Jeder einzelne legt ein erweitertes Führungszeugnis vor. Ziel ist, dass die Kinder sich sicher im Wasser bewegen und schwimmen können.

Das Schulschwimmen orientiert sich dabei an den bundesweiten Empfehlungen der Kultusministerkonferenz (KMK) sowie an den spezifischen Vorgaben des Senators für Kinder und Bildung. Der neue Vertrag schafft dafür einen verbindlichen organisatorischen und fachlichen Rahmen. Für den Schwimmunterricht der Drittklässler ist ausdrücklich die Durchführung nach den Empfehlungen und Kriterien des KMK-Beschlusses vorgesehen.

Die Bremer Bäder organisieren weiterhin den Bustransfer der Drittklässlerinnen und Drittklässler. Ihr Personal nimmt die Kinder am Bad in Empfang, begleitet sie zum Becken und nach dem Unterricht wieder zurück. So ist der Weg von der Schule ins Wasser durchgehend betreut.

Neu geordnet wird zugleich die Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen. Auch für freiwilligen Schwimmunterricht, Angebote allgemeinbildender und berufsbildender Schulen sowie weitere schulische Nutzungen werden Wasserzeiten bereitgestellt. Diese Angebote werden von entsprechend qualifizierten schulischen Lehrkräften durchgeführt.

Der Vertrag umfasst weitere Angebote: neben dem Schwimmunterricht an allgemein- und berufsbildenden Schulen auch den Unterricht der Bildungs- und Beratungszentren sowie schulische Wettbewerbe und Fortbildungen. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe von Bädern und Bildungsressort entwickelt das Schulschwimmen fortlaufend weiter.

Für die vereinbarten Leistungen zahlt das Bildungsressort den Bremer Bädern in diesem Jahr fünf Millionen Euro. Der Betrag steigt von 2027 an jährlich. So wächst die Finanzierung des Schulschwimmens mit.

Sportsenatorin Dr. Eva Högl: „Schwimmen zu können, kann Leben retten. Deshalb ist dieser Vertrag wichtig. Unsere Bremer Bäder bringen ihr ganzes Können ein: gute Schwimmlehrkräfte, sichere Becken und jetzt auch einen betreuten Weg von der Schule bis ans Wasser. So lernt in Bremen jedes Kind schwimmen, egal aus welchem Stadtteil es kommt.”

Bildungssenator Mark Rackles: „Wir stellen die Zusammenarbeit zwischen Bildungsressort, Innen- und Sportressort und Bremer Bädern neu und verbindlich auf. Unser Ziel ist klar: mehr Verlässlichkeit beim Schulschwimmen und gute Bedingungen dafür, dass Kinder und Jugendliche in Bremen sicher schwimmen lernen und ihre Fähigkeiten weiterentwickeln können. Ein großer Dank gilt den Kollegien und Verwaltungskräften in Schulen, die die aufwändige Organisation des Schwimmunterrichts durch Flexibilität und Einsatz erst möglich machen.”


Mehr zum Thema


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden