VBE-Forderungen

Schulstart im neuen Jahr 

Der VBE fordert, dass der landesweite Inzidenzwert die Richtschnur für Präsenz- oder Wechselunterricht sein muss. Das heißt, die Landesregierung definiert einen landesweiten Grenzwert, oberhalb des Wertes gehen die Schulen in den Wechselunterricht, unterhalb des Wertes in den Präsenzunterricht.

05.01.2021 Baden-Württemberg Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg
  • © Alexandra Koch / pixabay.com

Der VBE schlägt einen Inzidenzwert von 50 als Grenze vor.  

Von der landesweiten Regelung sollte jedoch bei einer deutlich anderen Situation auf Kreisebene auch abgewichen werden können. In einem großen Flächenland wie Baden-Württemberg müssen die Regelungen genügend Spielraum lassen, um vor Ort passgenau auf die jeweilige Situation eingehen zu können.

Impfmöglichkeit für Lehrkräfte

Der VBE spricht sich klar für eine priorisierte Impfmöglichkeit für Lehrkräfte aus, da Lehrkräfte als Berufsgruppe ein erhöhtes Corona-Risiko haben. Im Moment sind Lehrkräfte laut ständiger Impfkommission des RKI in Gruppe 4 von 6 eingeordnet. Der VBE bittet das Land, Lehrkräfte in Stufe 3 einzugruppieren. Nur gesunde Kolleginnen und Kollegen können unterrichten, wer an offenen Schulen interessiert ist, muss die Lehrerinnen und Lehrer entsprechend schützen.  

Corona-Schnelltests

Ab Januar sollen Corona-Schnelltests an den Schulen ermöglicht werden. Der VBE fordert freiwillige Schnelltests (auf Antrag der interessierten Lehrkraft), die vom Betriebsärztlichen Dienst (BAD) durchgeführt werden. Der bisher chronisch unterbesetzte BAD ist hierfür personell sehr viel stärker aufzustellen.  

FFP2-Masken  

Der VBE fordert vom Sozialministerium den Nachweis, dass die an Schulen ausgelieferten Masken mit dem chinesischen Standard KN95 die gleiche Schutzwirkung wie FFP2-Masken haben. Zudem sind auch alle Grundschullehrkräfte mit FFP2-Masken zu versorgen.  


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