Schulwahl: Eltern sollten sorgfältig entscheiden
Sachsens Kultusminister Steffen Flath mahnt bei der Schulwahl eine sorgfältige Entscheidung der Eltern an. "Die Eltern sollten genau überlegen und im Sinne ihrer Kinder entscheiden", sagte Flath. Wichtige Kriterien bei der Entscheidung über den weiteren Bildungsweg seien neben der Empfehlung der Lehrer und dem Entwicklungsstand, auch der Wunsch des Kindes. "Frustrierte und demotivierte Kinder darf es nicht geben", so Flath. Er sei sich allerdings sicher, dass die Eltern die neuen Regelungen zur Bildungsempfehlung im Interesse der Kinder nutzen würden.
28.02.2005 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für KultusMit der Entscheidung über den Bildungsweg sei es allein nicht getan, so der Kultusminister weiter. "Die Kinder müssen von ihren Eltern auf die neue Schule vorbereitet werden", so Flath. Ebenso sei vor allem in der ersten Zeit eine weitere Begleitung durch die Eltern notwendig. Flath wies zudem darauf hin, dass es eine Vielzahl von möglichen Bildungswegen gebe. Mit der Bildungsempfehlung stehe und falle nicht die schulische und berufliche Zukunft der Kinder. Der Wechsel von der Mittelschule zum Gymnasium solle durchlässiger gestaltet werden. Außerdem gebe es noch den Weg über das Berufliche Gymnasium oder die Fachoberschule zum Studium.
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