Sekundarschule „Hemingwaystraße“ Halle erhält rund 2,9 Mio. Euro aus dem Ganztagsschulprogramm

Am 12. Januar 2007 um 11.30 Uhr übergibt Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz der Sekundarschule „Hemingwaystraße“ in Halle einen Zuwendungsbescheid aus dem Ganztagsschulprogramm des Bundes (IZBB) in Höhe von rund 2,9 Mio. Euro. Mit der Fördersumme sollen Schulgebäude und Außenanlagen umgebaut und saniert werden. Das Fördervorhaben wird als PPP-Projekt der Stadt Halle gemeinsam mit einem privaten Investor unter Verwendung der IZBB-Mittel umgesetzt.

12.01.2007 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Die Schule strebt in ihrem pädagogischen Konzept eine Veränderung der Lernkultur durch die Verbindung von fachlichem und sozialem Lernen an und will dem handlungsorientierten Lernen mehr Zeit einräumen. Es sollen alle Schülerinnen und Schüler entsprechend ihren Interessen und Neigungen stärker gefördert werden. Einen besonderes Gewicht liegt auf den Förderangeboten für Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten. Anliegen sind daneben die weitere Öffnung der Schule in das gesellschaftliche Umfeld sowie eine größere Partizipation der Schülerinnen und Schüler bei der Gestaltung von Schule und Unterricht. Das schulische Betreuungsangebot wird deutlich ausgeweitet.

Zu Ihrer Information:

Sachsen-Anhalt hat sich im Unterschied zu anderen Ländern für ein wettbewerbliches Verfahren nach landesweiten Maßstäben und mit einheitlichem Antragstermin bis zum 31.01.2004 entschieden. Dazu wurden vom Land Förderschwerpunkte und -voraussetzungen formuliert. Ziel der Umsetzung des Investitionsprogramms des Bundes „Zukunft Bildung und Betreuung“ war von vorn herein nicht die Förderung möglichst vieler Projekte unter Inkaufnahme pädagogischer Beliebigkeit, sondern die Realisierung qualitativ hochwertiger pädagogischer Konzepte zur Ganztagsbetreuung mit Referenzcharakter für das Land. Zugleich wurden die Prioritätensetzungen der Schulträger berücksichtigt. Die Liste der geförderten Schulen umfasst insgesamt 64 Investitionsprojekte mit 70 beteiligten Schulen in allen Landkreisen und kreisfreien Städten. Wegen der besonderen Ansprüche des Landeskonzepts zur Umsetzung des Investitionsprogramms hat ein Großteil der beabsichtigten Bauprojekte einen erheblichen Wertumfang. Förderhöhen von über einer Million Euro pro Projekt sind der Regelfall. Die verfügbaren Bundesmittel (126 Mio. Euro) werden vollständig gebunden.


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