Sekundarschule "Werner Seelenbinder" in Zielitz wird "anerkannte unesco-projekt-schule"

In Anwesenheit von Staatssekretär Winfried Willems wird der Bundeskoordinator für UNESCO-Projekt-Schulen, Dr. Karl-Heinz Köhler, der Sekundarschule "Werner Seelenbinder" in Zielitz am 18. April 2007 um 13.00 Uhr für ihre langjährige aktive und kontinuierliche Unterstützung der Ziele der UNESCO den Titel "anerkannte unesco-projekt-schule" verleihen. Gemeint ist hier insbesondere die Erziehung zu internationaler Verständigung und Zusammenarbeit in all ihren schulischen und außerschulischen Bereichen. Staatssekretär Willems wird in Würdigung dieses Anlasses eine Rede halten.

17.04.2007 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Nicht jede Schule erhält die Bezeichnung "unesco-projekt-schule". Die Voraussetzung hierfür ist die Verpflichtung zu einer regelmäßigen Mitarbeit im UNESCO-Schulnetz. Die Schule muss glaubhaft machen, dass sie die Ziele der UNESCO bezüglich der Erziehung zu internationaler Verständigung und Zusammenarbeit in all ihren schulischen und außerschulischen Bereichen aktiv unterstützt.

Schulen, die bereits seit ca. sechs Jahren das besondere Profil einer "unesco-projekt-schule" umsetzen, können den Status einer international "anerkannten unesco-projekt-schule" erhalten.

Die UNESCO-Projektschulen orientieren sich an folgenden Grundsätzen:

  • Sie schaffen ein grenzüberwindendes Netzwerk von Schulen aller Schulstufen, -arten und -formen in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Schul- und Kultusbehörden.
  • Sie gestalten das Schulleben im Sinne der internationalen Verständigung und des interkulturellen Lernens.
  • Sie sind offen für neue Ideen und vernachlässigte Themen und nehmen innovative Impulse von Schülern, Lehrern und Eltern auf. Sie kooperieren mit anderen Schulen, Bildungseinrichtungen, Kommunen und interessierten Personen oder Organisationen in der Region.
  • Sie versuchen die Ziele der UNESCO mit ihren Mitteln zu verwirklichen. Im Bewusstsein der Einen Welt setzen sie sich für eine Kultur des Friedens ein: Umsetzung der Menschenrechte, Bekämpfung der Armut und des Elends, Schutz der Umwelt und Toleranz gegenüber Anderen.
  • Sie beteiligen sich am internationalen Netzwerk, indem sie Verbindungen herstellen und Begegnungen ermöglichen - zum Beispiel durch Schulpartnerschaften und fächerübergreifenden Unterricht oder durch internationale Seminare, Camps und Austauschprogramme.

In Sachsen-Anhalt gibt es derzeit ein Netz von 16 "unesco-projekt-schulen.


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