Senator Zöllner gratuliert zum bestandenen Abitur

Zum fünften Mal nach Einführung der zentralen Abiturprüfungen haben Schülerinnen und Schüler in Berlin ihr Abitur abgelegt. Der Notendurchschnitt der 12.018 Abiturientinnen und Abiturienten beträgt 2,4. Das hohe Niveau des Vorjahres 2010 (2,4) konnte damit gehalten werden (2008/2009: 2,5; in früheren Jahren: 2,7).

24.06.2011 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Insgesamt haben rd. 42 % des Altersjahrgangs das Abitur abgelegt. 263 Schülerinnen und Schüler erzielten in diesem Jahr die Traumnoten 1,0 und 1,1. Die Anzahl derjenigen Schülerinnen und Schüler, die die Prüfung nicht bestanden haben, ist nahezu unverändert geblieben: 551 in diesem Jahr, 554 im Jahr 2010.

Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner: "Das gute Vorjahresergebnis konnte wiederholt werden. Allen Abiturientinnen und Abiturienten gratuliere ich herzlich. Sie haben mit viel Fleiß und Engagement – vielleicht auch mit Bangen und Hoffen – eine wichtige Prüfung bestanden, die einen neuen Lebensabschnitt einleitet. Ich danke natürlich auch den Familien, den Lehrkräften und Schulleitungen, die die Schülerinnen und Schüler begleitet haben und sich ebenfalls über das Erreichte freuen dürfen."

Die Ergebnisse im Überblick:

  • 12.018 Schülerinnen und Schüler an 164 Berliner Schulen haben 2011 ihre Abiturprüfung abgelegt, an 109 öffentlichen und privaten Gymnasien, darunter sieben Kollegs und Abendgymnasien, an 14 Beruflichen Gymnasien und 41 Integrierten Sekundar- und Gemeinschaftsschulen mit gymnasialer Oberstufe, darunter eine Schule mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt.
  • Der Landesdurchschnitt liegt bei 2,4 und damit ebenso gut wie im Abitur 2010. In den Jahren davor lag der Durchschnitt bei 2,5 bzw. 2,7.
  • Im Regionalvergleich liegen die Notendurchschnitte in zwei Bezirken bei 2,3, in sechs Bezirken bei 2,4 und damit im Landesdurchschnitt. Vier Bezirke haben einen Notendurchschnitt von 2,5.
  • Zu den Gymnasien mit den besten Gesamtergebnissen zählen die Evangelische Schule Frohnau, das Evangelische Gymnasium zum Grauen Kloster und die Hildegard-Wegscheider-Oberschule in Charlottenburg-Wilmersdorf, das Canisius-Kolleg in Mitte und das Gymnasium Steglitz in Steglitz-Zehlendorf, das Heinrich-Hertz-Gymnasium in Friedrichshain-Kreuzberg, die Rosa—Luxemburg-Oberschule in Pankow und das Humboldt-Gymnasium in Reinickendorf.
  • Das Französische Gymnasium kann noch keine Ergebnisse vorlegen, da die Ergebnisse des französischen Teils der Prüfung noch nicht vorliegen.
  • An der Spitze der Integrierten Sekundar- und Gemeinschaftsschulen stehen die John-F.-Kennedy-Schule in Steglitz-Zehlendorf, die Sophie-Scholl-Schule in Tempelhof-Schöneberg und die Nelson-Mandela-Schule in Charlottenburg-Wilmersdorf.
  • Das OSZ Handel I in Friedrichhain-Kreuzberg, die Staatliche Ballettschule und das OSZ Technische Informatik, Industrieelektronik und EnergieManagement in Spandau weisen die besten Ergebnisse unter den beruflichen Gymnasien auf.
  • Der Anteil der Abiturientinnen und Abiturienten mit Migrationshintergrund beträgt berlinweit 15,5 Prozent (Vorjahr: 15,6 Prozent); davon 8,94 Prozent mit deutscher und 6,46 Prozent ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Die größte Gruppe stellen die türkisch-stämmigen Schülerinnen und Schüler: 408 mit und 274 ohne deutsche Staatsangehörigkeit.

Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden