Sieger des 42. Landeswettbewerbs "Jugend forscht" geehrt

Unter dem Motto "Helden gesucht" fand vom 13. bis 15. März der 42. Landeswettbewerb "Jugend forscht" statt. 130 baden-württembergische Nachwuchsforscherinnen und -forscher im Alter zwischen 15 und 21 Jahren beteiligten sich an dem Wettbewerb mit insgesamt 58 Projekten in den sieben Fachbereichen "Arbeitswelt", "Biologie", "Chemie", "Geo- und Raumwissenschaften", "Mathematik und Informatik" sowie "Physik" und "Technik". Am heutigen Donnerstag (15. März) wurden die Sieger des Landeswettbewerbs im Haus der Wirtschaft in Stuttgart bei einer Feierstunde geehrt.

15.03.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Kultusstaatssekretär Georg Wacker MdL würdigte den technischen Erfindergeist der Schülerinnen und Schüler und bezeichnete den Wettbewerb als "innovative Ideenschmiede". Wacker sieht in dem Engagement der Jugendlichen ein "gutes Fundament für Studium und Berufseinstieg". Der Wettbewerb "Jugend forscht" sei auch ein Bestandteil der Begabtenförderung, betonte der Kultusstaatssekretär. "Besondere Begabungen müssen gesellschaftlich anerkannt und gezielt gefördert werden. Unser Land kann es sich nicht leisten, Talente brach liegen zu lassen. Das bedeutet, dass wir Leistungsstarke ebenso fördern müssen wie Leistungsschwächere."

Wacker hob hervor, dass die Bedeutung der Naturwissenschaften in allen Schularten gestärkt worden sei. In der Grundschule gebe es den Fächerverbund "Mensch – Natur – Kultur" und in der Hauptschule werde das Verständnis für naturwissenschaftlich-technische Zusammenhänge im Fächerverbund "Materie – Natur – Technik" gefördert. Auch die Realschule setze sich intensiv mit naturwissenschaftlichen Sachverhalten im Fach "Naturwissenschaftliches Arbeiten" auseinander. Im Schuljahr 2007/08 starte am Gymnasium das neue Fach "Naturwissenschaft und Technik". "Damit werden große Anstrengungen unternommen, das naturwissenschaftliche Denken an den allgemein bildenden Schulen zu fördern", sagte Kultusstaatssekretär Wacker.

Im Vorfeld des 42. Landeswettbewerbs fanden acht Regionalwettbewerbe in Nord- und Südbaden, im Nordschwarzwald, Ost- und Südwürttemberg sowie in den Regionen Mittlerer Neckar, Heilbronn-Franken und Ulm statt. Die Sieger aus den Regionalwettbewerben nahmen am Landeswettbewerb Baden-Württemberg teil.

Die Robert Bosch GmbH ist wie bereits in den vergangenen 22 Jahren das Patenunternehmen des Landeswettbewerbs. Die Patenfirmen und deren Patenbeauftragten richten als Gastgeber die Regional-, Landes- und Bundeswettbewerbe aus und sind für den Ablauf der Veranstaltungen verantwortlich.


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