Sieger des 43. Landeswettbewerbs "Jugend forscht" geehrt

Unter dem Motto "Vive la Neugier" fand vom 13. bis 15. März der 43. Landeswett-bewerb "Jugend forscht" statt. 122 baden-württembergische Nachwuchsforscherinnen und -forscher im Alter zwischen 15 und 21 Jahren beteiligten sich an dem Wettbewerb mit insgesamt 57 Projekten in den sieben Fachbereichen "Arbeitswelt", "Biologie", "Chemie", "Geo- und Raumwissenschaften", "Mathematik und Informatik" sowie "Physik" und "Technik". Am Samstag (15. März) wurden die Sieger des Landeswettbewerbs im Haus der Wirtschaft in Stuttgart im Rahmen einer Feierstunde geehrt.

17.03.2008 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Kultusminister Helmut Rau MdL würdigte den Erfindergeist der Schülerinnen und Schüler. Er bezeichnete den Wettbewerb als "innovative Ideenschmiede für technische neue Verfahren und Anwendungen". Rau sieht in dem Engagement der Jugendlichen ein "gute Grundlage für ein schnelles Studium und einen erfolgrei-chen Berufseinstieg". Der Wettbewerb "Jugend forscht" sei ein Bestandteil der Begabtenförderung. "Besondere Begabungen müssen frühzeitig und gezielt gefördert werden. Wir können es uns nicht leisten, Talente brach liegen zu lassen. Das bedeutet, dass wir Leistungsstarke ebenso fördern müssen wie Leistungsschwächere."

Rau hob hervor, dass die Bedeutung der Naturwissenschaften in allen Schularten gestärkt worden sei. In der Grundschule gebe es den Fächerverbund "Mensch – Natur – Kultur" und in der Hauptschule werde das Verständnis für naturwissen-schaftlich-technische Zusammenhänge im Fächerverbund "Materie – Natur – Technik" gefördert. Auch die Realschule setze sich intensiv mit naturwissenschaft-lichen Sachverhalten im Fach "Naturwissenschaftliches Arbeiten" auseinander. An den Gymnasien gebe es seit dem laufenden Schuljahr das neue Fach "Naturwissenschaft und Technik". "Damit werden über alle Schularten hinweg große Anstrengungen unternommen, das naturwissenschaftliche Denken an den allge-mein bildenden Schulen zu fördern", sagte der Kultusminister.

Im Vorfeld des 43. Landeswettbewerbs fanden Regionalwettbewerbe statt. Die Sieger aus den Regionalwettbewerben nahmen am Landeswettbewerb Baden-Württemberg teil. Die Robert Bosch GmbH ist wie bereits in den vergangenen Jahren das Paten-unternehmen des Landeswettbewerbs. Die Patenfirmen und deren Patenbeauftragten richten als Gastgeber die Regional-, Landes- und Bundeswett-bewerbe aus und sind für den Ablauf der Veranstaltungen verantwortlich.

Hinweis an die Redaktionen:

Die Namen der Preisträger und ihre Projekte finden Sie am Samstag, 15. März, ab 14.00 Uhr im Internet unter: www.bosch-presse.de/Jugend-forscht


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