Sommercamp: 160 Drittklässler aus 43 Bremer Grundschulen nehmen teil

Nach den sehr guten Erfahrungen der Sommercamps aus den Jahren 2004 und 2005 wird der Senator für Bildung und Wissenschaft auch 2006 wieder ein Sommercamp durchführen.

03.08.2006 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

"Ich bin der festen Überzeugung, dass mit diesen Sprachcamps die Bildungschancen für Kinder mit Migrationshintergrund verbessert werden, dies wurde schon 2004 vom Max-Planck-Institut wissenschaftlich bestätigt und ich habe mich persönlich davon überzeugen können", sagte Senator Willi Lemke.

160 Drittklässler aus 43 Grundschulen in Bremen, die zu Hause wenig Deutsch sprechen, sondern eine andere Muttersprache, nehmen an vier Standorten an diesem Angebot teil. Die Sommercamps finden vom 07. bis 25. 08. 2006 in den Jugendherbergen Hude und Worpswede und in den Schullandheimen Dötlingen und Verden statt. Angeboten wird den Kinder neben dem Deutschunterricht ein buntes Programm mit Spiel, Sport, Theaterspiel.

In der ersten Woche werden die Kinder täglich morgens mit dem Bus abgeholt und abends wieder nach Bremen zurück gebracht – von Montag bis Freitag. In den beiden folgenden Wochen übernachten sie in den Heimen. Die Kinder werden in Gruppen zu 10 – 15 Kindern zusammengefasst, für die jeweils drei bis vier erwachsene Personen zur Verfügung stehen, die sich darum kümmern, dass sich die Kinder gut betreut fühlen. Täglich werden ausgesuchte Fachkräfte zwei Stunden Deutschunterricht erteilen, anschließend wird beim Theaterspiel das Erlernte in improvisierten Spielszenen vertieft. Dabei werden sie von Theaterpädagogen angeleitet.

Das Projekt wird in Kooperation mit dem Goethe-Institut Bremen durchgeführt. Das Institut entwickelte das bewährte Förderkonzept aus 2004 und 2005 weiter und begleitet das Projekt fachlich. Im Camp werden die Kinder ausschließlich deutsch sprechen. Zu Beginn des Sommercamps wird die Sprachkompetenz der Kinder überprüft und am Ende geschieht dies noch einmal, um die individuellen Lernerfolge der Kinder festzustellen.

Erfahrene Freizeitpädagogen kümmern sich darum, dass die 160 Kinder in entspannter und fröhlicher Atmosphäre spielen und lernen können. Vom gemeinsamen Frühstück bis zum Zu-Bett-Gehen, im Unterricht und bei der Gestaltung der Freizeit stehen die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Kindern zu Seite. Für die freie Zeit bietet das Programm den Kindern viel Abwechslung und Spaß.

Ansprechpartner: Werner Willker, ( 01 773 775 774 )oder email:


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