Bremen

Sprachbildung von Anfang an: Deputation beschließt Modellprojekt an fünf Grundschulen

Die Sprachbildung im Übergang von der Kita zur Grundschule soll gestärkt werden. Künftig sollen Kinder in der Stadtgemeinde Bremen von der Kita bis zur Grundschule eine durchgängige Sprachbildung und Förderung erhalten. Die Deputation für Bildung stimmte heute (Mittwoch, 4. Februar 2015) der Einrichtung eines Modellprojektes zu.

05.02.2015 Pressemeldung Bremen Senatorin für Wissenschaft und Häfen

Das Modellprojekt wurde von der Senatorin für Bildung und Wissenschaft und der Senatorin für Soziales, Kinder und Jugend gemeinsam entwickelt. An den fünf Projektstandorten sollen bereits bestehende Kooperationen zwischen Grundschulen und Kitas weiterentwickelt werden.

Bildungssenatorin Eva Quante-Brandt: "Sprache ist der Schlüssel zur Bildung. Deshalb müssen wir mit der systematischen Unterstützung der kindlichen Sprachentwicklung so früh wie möglich beginnen. Wir brauchen eine bessere Verzahnung zwischen Kita und Grundschule. Die Einrichtung der fünf Modellstandorte ist ein wichtiger Schritt, damit alle Kinder die gleichen Bildungschancen erhalten."

Die Institutionen werden inhaltlich, personell und organisatorisch so verbunden, dass eine durchgängige Lernbiografie für Kinder möglich wird. Dabei liegt der Fokus auf der systematischen Sprachbildung, der gezielten Unterstützung von Kindern mit spezifischem Sprachförderbedarf und der Förderung von Kindern mit besonderen Begabungen.

Beteiligte Schulen sind: Schule am Pastorenweg, Schule an der Robinsbalje, Schule an der Stichnathstraße, Schule an der Paul-Singer-Straße, Schule am Wasser.

Die Auswahl der kooperierenden Kitas erfolgt in Abstimmung mit der Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen. Bislang beteiligte Kitas sind: KuFZ Pastorenweg, Kinderhaus Quirli, KuFZ Robinsbalje, KuFZ Stichnathstraße, AWO Kita-Kinderhaus Annemarie Meevissen, KuFZ Carl-Severing-Straße, KuFZ Haus Windeck.


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