Staatssekretär Eberhardt beim 1. Thüringer Junglehrertag

Am morgigen Dienstag wird Thüringens Kultusstaatssekretär Kjell Eberhardt (CDU) beim 1. Thüringer Junglehrertag des Thüringer Lehrerverbandes ein Grußwort sprechen. In praxisrelevanten Seminaren will die Veranstaltung jungen Lehrern konkrete Hilfestellungen für den Schulalltag mit auf den Weg geben.

15.01.2007 Thüringen Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Geleitet werden die sieben Arbeitsgemeinschaften von Vertretern des Thüringer Lehrerverbandes, des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien, der Schulämter Erfurt und Weimar, der DBV-Versicherung sowie einer Mühlhäuser Grundschule. Auf dem Programm stehen Themen wie „Bewerbungs- und Einstellungsverfahren in Thüringen“, „ADHS – vom Teufelskreis zum Engelskreis“, „Lehrergesundheit von Anfang an“, „Erwerbsminderung, Berufsunfähigkeit, Dienstunfähigkeit – kann jeden treffen“, „Elternarbeit als Hilfe für den Schulalltag“, „Endlich im Schuldienst – worauf sollte ich in meiner Klasse unbedingt achten?“ und „Junge Lehrer im Prozess der Schulentwicklung“. Der Junglehrertag richtet sich hauptsächlich an alle Lehrerinnen und Lehrer, die in den letzten zehn Jahren den Schuldienst im Freistaat aufgenommen haben. Eingeladen sind auch Lehramtsstudenten und Lehramtsanwärtern aller Schularten. Weitere Informationen sind im Internet unter www.tlv.de/index.php?id=398&contUid=907 zu finden.

Zeit: Dienstag, 16. Januar 2007, 15.00 Uhr, Ort: Erfurt, Edith-Stein-Schule, Trommsdorffstraße 26.

Zu den Intentionen des 1. Thüringer Junglehrertages sagte Kultusstaatssekretär Eberhardt: „Die Thüringer Bildungslandschaft ist in Bewegung. Mit dem Entwicklungsvorhaben ‚Eigenverantwortliche Schule’, der Überarbeitung der Lehrpläne und dem ‚Thüringer Bildungsplan für Kinder bis 10 Jahre’ wird die Qualität von Unterricht und Schule weiter verbessert werden. Dabei setzen wir nicht nur auf die erfahrenen Lehrerinnen und Lehrer, sondern insbesondere auf die Junglehrer. Die Veranstaltung bietet in diesem Sinne eine gute Möglichkeit, sich über wichtige Fragen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und durch anschauliche Unterstützungsangebote den Unterricht zu verbessern.“

Um jungen Lehrern den Einstieg in das Berufsleben zu ermöglichen, konnte im letzten Jahr im Freistaat ein Einstellungskorridor für 630 Neueinstellungen geschaffen werden. Zum Schuljahr 2006/2007 wurden zudem mehr als doppelt so viele Lehramtsanwärter eingestellt wie im vergangenen Jahr. So standen für 2006 insgesamt 340 Stellen zur Verfügung, 2007 werden es ebenso viele sein. Im Vergleich: 2005 waren es 162 Stellen.


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