Staatssekretär Freller stellt Unterrichtshilfen zur Verkehrerziehung vor

An der Landesschule für Körperbehinderte in München hat Kultusstaatssekretär Freller heute der Öffentlichkeit zwei Unterrichtshilfen zur Verkehrerziehung präsentiert. Im Rahmen dieser Veranstaltung gaben die Autoren auch Erläuterungen über die Inhalte der beiden Unterrichtshilfen und Hinweise zu ihrer Anwendung im Unterricht.

28.07.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Das Seminar Bayern für Verkehrs- und Sicherheitserziehung hat in Abstimmung mit dem Kultusministerium zwei Unterrichtshilfen erarbeitet, zum einen für die Verkehrserziehung für Schüler mit besonderem Förderbedarf, zum anderen zur Unterstützung der Verkehrserziehung in der Hauptschule, insbesondere im Hinblick auf die unterrichtspraktische Integration der fachlichen Inhalte der Verkehrserziehung in die Unterrichtsfächer. Die Unterrichtshilfen werden als Akademieberichte Nr. 397 bzw. Nr. 399 von der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen veröffentlicht. Sie sind als Broschüre wie auch als CD-Rom erhältlich und können dort zum Preis von 10 bzw. 5 ? auch online bestellt werden (alp.dillingen.de/publikationen/).

Ziel der Vorstellung war es auch, einen Anstoß zu geben zur Verstärkung der Verkehrserziehung in der Hauptschule. Die gezielte Bekanntmachung der Akademieberichte und entsprechende Fortbildung der Lehrkräfte sollen dies unterstützen.

Zur Vorstellung der Akademieberichte waren - neben den Vertretern der Medien - die an den Regierungen für die Belange der Verkehrserziehung zuständigen Personen im Bereich der Volksschulen wie der Förderschulen eingeladen, ebenso Fachberater für Verkehrserziehung an den Staatlichen Schulämtern.

Kultusstaatssekretär Freller hob die enge Zusammenarbeit des Kultusministeriums und des Innenministeriums als der für Verkehrserziehung und Verkehrssicherheit zuständiger Ressorts hervor, die dabei in hervorragender Weise von Partnerverbänden und organisationen unterstützt werden. Die Landesverkehrswacht Bayern mit den einzelnen Kreisverkehrswachten, der Bayerische Gemeindeunfallversicherungsverband GUVV und der ADAC unterstützen die Verkehrssicherheitsarbeit in den Schulen in mehrfacher Hinsicht: finanziell, durch eigene Fortbildungs- und Schulungsangebote sowie durch Projekte, die größtenteils kostenfrei an den Schulen durchgeführt werden.

"Wie in keinem anderen Bundesland ist es in Bayern gelungen, zu diesem Zweck ein einzigartiges Kooperationsnetzwerk aller Beteiligten auf die Beine zu stellen", so Freller.

Dieser effektive Verbund bei der Verkehrserziehung habe dazu beigetragen, trotz steigenden Verkehrsaufkommens die Anzahl der getöteten Kinder von 35 im Jahr 1972 auf nur noch wenige Einzelfälle in den letzten Jahren zu reduzieren; auch die Zahl der verletzten Kinder konnte von damals rund 1200 auf 700 bis 800 erheblich verringert werden.


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