Stellungnahme Bildungsministerium zur VBE-Forderung nach neuen Zeugnissen in den Grundschulen
Zentrales Ziel der Landesregierung ist es, die individuelle Förderung der Kinder in der Grundschule stetig weiter voranzutreiben und Eltern differenzierte und aussagekräftige Rückmeldungen über die Leistungsentwicklung ihrer Kinder zukommen zu lassen. Das unterstrich Bildungsstaatssekretärin Vera Reiß in Reaktion auf die heutige Pressekonferenz des Lehrerverbandes VBE.
17.01.2012 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-PfalzAus diesem Grund wurde mit dem Inkraftsetzen der neuen Grundschulordnung eine gemeinsame Arbeitsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern von GEW und VBE eingesetzt, die als ein Ergebnis weiterentwickelte Zeugnisformulare erarbeitet hat, die im Herbst dieses Jahres den Schulen zugeschickt wurden und beim anstehenden Termin für die Halbjahreszeugnisse Ende Januar erstmals alternativ zum Einsatz kommen können. "Es wäre sinnvoll die Bewährung dieser veränderten Leistungsbewertungen, die nach Anregungen aus der Praxis gestaltet wurden, erst einmal über einen gewissen Zeitraum abzuwarten. Das Ministerium ist jedenfalls bereit, gemeinsam mit den Grundschullehrerinnen und -lehrern auch weiterhin die Praxis der Leistungsbewertung in den Grundschulen weiterzuentwickeln", sagte Vera Reiß.
Als persönliche Anmerkung zu der PK und den dort aufgestellten Behauptungen nur zwei Punkte: a) ist es schon erstaunlich, dass in der über zwei Jahre tagenden AG von Seiten des VBE die jetzigen Vorschläge nie thematisiert wurden; b) von den angeblichen "Ausnahmegenehmigungen" für "Ankreuzzeugnisse" (das war die Original-Formulierung in der VBE-Umfrage) für vier Grundschulen ist in unserem Haus nichts bekannt. Allenfalls kann es sich dabei aus Sicht unserer Fachabteilung um Schulen aus dem Modellversuch "Selbstverantwortliche Schule" aus der vergangenen Legislaturperiode handeln, die ja bekanntermaßen in der Leistungsbewertung sehr weitgehende Freiheiten hatten.
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