"Tag der Forschung" in Koblenz machte Lust auf Mathematik

Lust auf Mathematik machte heute der vierte Tag der Forschung in Rheinland-Pfalz Auf dem Campus Koblenz der Universität Koblenz-Landau zeigten Hochschulen und Forschungseinrichtungen des Landes in anschaulicher Form, das mathematische Erkenntnisse und Verfahren unseren Alltag durchdringen wie nur wenige andere Wissenschaften. "Mathematik ist kein Mysterium für weltfremde Forscherinnen und Forscher. Mathematik ist Teil unseres Lebens – und macht vor allem riesigen Spaß", sagte Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßte.

09.06.2008 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

"Gute mathematische Fähigkeiten sind die Eintrittskarte für nahezu alle zukunftsweisenden Berufe", betonte die Ministerin. Es sei deshalb höchst erfreulich, dass Mathematik mittlerweile nach Englisch und Deutsch zu den beliebtesten Schulfächern gehöre, wie dies das aktuelle Bildungsbarometer des Zentrums für empirische pädagogische Forschung der Universität Koblenz-Landau in Zusammenarbeit mit der Schülerhilfe Gelsenkirchen aufzeige. "Deshalb ist es richtig, dass wir das aktuelle Jahr der Mathematik zum Anlass nehmen, um die Beliebtheit des Faches weiter zu steigern", sagte Ahnen.

Beim heutigen Tag der Forschung standen 21 hochkarätige Vorträge und Präsentationen auf dem Programm – angefangen von Fragestellungen, die große Gelehrte schon Jahrhunderte zuvor beschäftigt haben, über die Steuerung eines Roboters bis hin zu praktischen Ausführungen, etwa darüber, wie die Mathematik die Arbeit eines Versicherungsunternehmens prägt.

"Wir gestalten all dies so, dass dies für eine breite, interessierte Öffentlichkeit verständlich ist – genau dafür haben wir ja den Tag der Forschung ins Leben gerufen, nämlich um die Faszination von Forschung zu vermitteln", kommentierte die Ministerin.

Sie nutzte die Gelegenheit, um die umfassende Bedeutung von Wissenschaft und Forschung deutlich zu machen. "Hochschulen sind Jobmotoren und damit ein beachtlicher Wirtschaftsfaktor", resümierte Ahnen. Alleine in Rheinland-Pfalz sicherten Universitäten, Fachhochschulen und Institute mehr als 20.000 Vollzeitarbeitsplätze.

"Neueste Forschungs- und Entwicklungsergebnisse müssen direkt und schnell in innovative Produkte und Verfahren umgesetzt werden", forderte Ahnen. Deshalb verstärke das Land seit Jahren kontinuierlich die Transferkapazitäten der Hochschulen.

"Die Entwicklung von Forschung und Technologie in Rheinland-Pfalz ist eine Erfolgsstory und zeigt, dass Ausgaben für Forschung und Lehre Zukunftsinvestitionen sind", bilanzierte die Ministerin. Dass die Landesregierung den Hochschulen und Forschungseinrichtungen über das Sondervermögen Wissen schafft Zukunft II in den kommenden fünf Jahren insgesamt 200 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung stelle, trage der Bedeutung dieser Institutionen Rechnung, sagte Ahnen.


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