Unterschiedlicher Förderbedarf von Jungen und Mädchen

(LDS NRW). Unterschiedlicher Förderbedarf von Jungen und Mädchen spiegelt sich u. a. auch darin wider, wie sie in bestimmten schulischen Bereichen vertreten sind. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, sind in Nordrhein-Westfalen Jungen eher dort überrepräsentiert, wo es Defizite auszugleichen bzw. aufzuholen gilt.

11.07.2007 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Information und Technik Nordrhein-Westfalen

An den Förderschulen im Bereich der Grund- und Hauptschule wurden im gerade zu Ende gegangenen Schuljahr insgesamt 102 284 Schülerinnen und Schüler unterrichtet; mit 64,4 Prozent waren Jungen in der Mehrzahl. An den Förderschulen mit Förderschwerpunkt Lernen waren von den 45 674 Schülern(innen) 58,9 Prozent Jungen; im Schuljahr 2002/2003 hatte ihr Anteil noch bei 60,5 Prozent gelegen. Von den 12 658 Schülern(innen) mit Förderschwerpunkt "Emotionale und soziale Entwicklung" lag der Anteil der Jungen bei 88,1 Prozent (2002/2003: 89,1 Prozent).

Wie die Grafik zeigt, waren Jungen im Bereich der Berufskollegs - neben der Berufsschule - insbesondere in den Bildungsgängen stärker vertreten, die (u. a. durch Vermittlung eines nachträglichen Hauptschulabschlusses) die Chancen auf den Übergang ins Berufsleben verbessern können. So waren 62,1 Prozent der 6 288 Schülerinnen und Schülern im Berufsorientierungsjahr und 62,3 Prozent der 17 167 Schüler(innen) im Berufsgrundschuljahr männlich.


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