Vamos: Spanisch in der Realschule
Der Verband Deutscher Realschullehrer Rheinland-Pfalz (VDR) fordert die Einführung von Spanisch in der Realschule als zusätzliche zweite Fremdsprache neben Französisch. Spanisch hat sich zu einer Weltsprache entwickelt und besitzt nach Englisch die höchste Verbreitung in den westlichen Industrienationen.
16.11.2010 Pressemeldung Verband Reale BildungSowohl im Wirtschaftsleben als auch im Tourismus hat sich der berufliche und private Gebrauchswert der spanischen Sprache sprunghaft erhöht, so der VDR-Landesvorsitzende Bernd Karst. Die Realschule richte ihren Auftrag traditionell und verstärkt auf die Berufsorientierung und auf reale Lebensbezüge. Sie müsse sich daher den neuen Herausforderungen zeitnah stellen. Die europäischen Nachbarstaaten haben ihr Sprachangebot bereits in Richtung Spanisch verstärkt.
Der Realschullehrerverband forderte das Bildungsministerium auf, entsprechende Studiengänge für das Lehramt an Realschulen einzurichten und auch dem Mangel an Französischlehrkräften an der Realschule plus entgegenzuwirken. Durch den Beginn der zweiten Fremdsprache bereits in der Klassenstufe 6 im Rahmen des Wahlpflichtfachunterrichts und durch das Wahlangebot von Französisch in den Klassen 11 und 12 der neuen Fachoberschule an der Realschule plus sei der Lehrerbedarf in diesem Fachbereich deutlich angestiegen.
Fremdsprachen eröffnen einen multikulturellen und internationalen Weitblick. Deshalb bietet vielfältigerer Fremdsprachenunterricht in der Realschule plus neue Chancen und Perspektiven, so der VDR-Landesvorsitzende Karst.
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