Warum wir Schüler und Jugendliche über Cybersicherheit aufklären müssen
Die meisten Schüler verbringen einen großen Teil ihrer Freizeit online; und auch Kinder werden schon früh mit internetfähigen Geräten wie Smartphones, Tablets oder PCs vertraut gemacht. Daher ist es umso wichtiger, den Nachwuchs so früh wie möglich über Cybersicherheit aufzuklären.
30.05.2023 Bundesweit Pressemeldung PR Consultancy Jodie PetersonDeshalb ist die Cybersicherheit von Schülern besonders gefährdet
Für viele Schüler ist es Alltag, dass viele ihrer Aktivitäten online stattfinden: Online-Shopping, Online-Banking, Hausaufgaben, Nachrichten, soziale Interaktionen, Games.
Zudem haben sie die Tendenz, ihr Leben ungefiltert in den sozialen Medien zu teilen. Von Bildern und Videos bis hin zu persönlichen Geschichten – ob anonym oder mit Klarnamen. Eltern kann es mitunter schwerfallen, das zu unterbinden oder zu kontrollieren, was ihr Kind online treibt. Umso wichtiger ist es, dass Eltern und Lehrer sie darüber aufklären, welche Cyberbedrohungen online lauern können.
Cyberbedrohungen können folgende Konsequenzen haben:
- Finanziell: Zahlungsinformationen werden gestohlen; das Opfer wird manipuliert, Geld zu überweisen.
- Seelisch: Es kann zu psychischen Erkrankungen aufgrund von Cybermobbing und Cyberstalking kommen.
- Privatsphäre: Es werden sensible Informationen wie Anmeldedaten oder private Fotos gestohlen.
Diese drei Punkte sind allgemein gefasst. Im Folgenden daher spezifische Cyberbedrohungen, die Kinder und Jugendliche betreffen können.
Cyberbedrohungen für Schüler und Jugendliche und wie diese sich schützen können
Öffentliche Netzwerke
Öffentliche WLAN-Netzwerke an Flughäfen, Bahnhöfen oder in Hotels und Cafés sind meist nur unzureichend bis gar nicht geschützt. Kriminelle, die ebenfalls mit diesen Hotspots verbunden sind, können leicht die Daten anderer Teilnehmer abgreifen.
Insbesondere für Kinder und Jugendliche ist das eine ernst zu nehmende Gefahr, da sie mit ihren Geräten praktisch permanent mit dem Internet verbunden sind und solche Hotspots gerne nutzen. Manche Schüler nutzen sogar öffentliche WLAN-Netzwerke für ihre Hausaufgaben.
Abhilfe kann ein VPN für Mac oder Windows schaffen. VPN steht für Virtuelles Privates Netzwerk. Nutzer können mit diesem Tool ihre Verbindungen sichern, sodass alle Informationen zunächst verschlüsselt an einen VPN-Server gesandt werden. Cyberkriminelle haben somit kaum eine Chance, an die Daten zu gelangen.
Zudem bieten manche VPNs die Funktion, auf gefährliche Webseiten hinzuweisen und diese zu blockieren, falls der Nutzer eine solche aufruft.
Phishing
Beim Phishing versuchen die Hacker, an private Informationen wie Anmeldedaten und Finanzdaten einer Person zu gelangen, indem sie vorgeben, ein vertrauenswürdiges Unternehmen oder eine bekannte Person zu sein.
Die Betrüger tarnen sich zum Beispiel als Bank oder Finanzinstitut und ahmen die Benutzeroberfläche des Unternehmens auf ihrer eigenen gefälschten Website nach. Sie drängen den Empfänger der E-Mail unter einem dringenden Vorwand, dass er seine Anmeldedaten bestätigen dort soll.
Gibt das potenzielle Opfer seine Informationen auf der gefälschten Webseite ein, ist es schon zu spät. Die Cyberkriminellen haben die Daten gestohlen.
Alternativ kann sich auch ein Anhang in der E-Mail befinden, der beim Öffnen eine Schadsoftware auf dem Gerät des Empfängers installiert.
In Zeiten, in denen künstliche Intelligenz (KI) in vielen Bereichen – auch in der Cyberkriminalität – immer mehr an Bedeutung gewinnt, fällt es zunehmend schwer, gefälschte Phishing-Nachrichten von echten E-Mails zu unterscheiden.
Als Faustregel gilt: Eine Bank oder ein anderes Unternehmen bittet niemals darum, sensible Daten zu bestätigen. Im Zweifelsfall sollte man beim Absender direkt telefonisch nachhaken, ob die Nachricht wirklich von ihm stammt.
Manche Kriminelle versuchen ihre Opfer auch emotional zu manipulieren und setzen das Opfer mit der Nachricht unter Druck, eine Handlung auszuführen. Es können Konsequenzen angedroht werden, wenn das Opfer dem nicht nachkommt.
Wenn ausgerechnet Kinder eine solche E-Mail oder Textnachricht über Online-Messenger erhalten, geben sie möglicherweise nach und geben schließlich vertrauliche Informationen weiter.
Diese emotionale Manipulation wird auch als Social Engineering bezeichnet.
Catfishing
Beim Catfishing erstellt der Cyberkriminelle ein gefälschtes Profil in den sozialen Medien.
Dafür nimmt die Person viel Aufwand auf sich und baut um sein gefälschtes Profil ein Lügengeflecht in den sozialen Netzwerken auf. Zum Teil werden weitere Fake-Profile erstellt, um die Freundesliste zu vergrößern.
Die Motive können unterschiedlich sein; es kann darum gehen, eine romantische Beziehung zum Opfer aufzubauen – zum einen aus finanziellen Gründen, im schlimmsten Fall können aber auch Missbrauchsabsichten dahinterstecken.
Dieser letzte Punkt ist vor allem für Kinder und Jugendliche kritisch, da sie dafür gezielt als Opfer ausgesucht werden.
Ebenfalls kann es auch um Mobbing gehen. Der Täter stiehlt die Identität eines anderen, um sein Opfer zu beleidigen und/oder zu schikanieren. In einer Studie gaben 16,7 % der befragten Schüler an, bereits Opfer von Cybermobbing geworden zu sein.
Weitere Motive können Rache an Ex-Partnern sein oder einfach das Machtgefühl, andere mit einem gefälschten Profil zu manipulieren.
Schutz können im Falle der romantischen Beziehungen hauptsächlich Vorsicht und eine gesunde Skepsis bieten; ansonsten kann es schwerfallen, gut gefälschte Profile zu durchschauen.
Beim Thema Mobbing sollten Schülerinnen und Schüler unmittelbar ihre Eltern und anderen Vertrauenspersonen Bescheid geben und den Vorfall melden.
In sozialen Netzwerken sollten die Eltern zudem die Betreiber wie Facebook, Google oder Twitter über das Mobbing und das betroffene Profil in Kenntnis setzen.
Ansprechpartner
Jodie Peterson60 Leadenhall St, London EC3V 1LT, UK
777 3rd Avenue
Midtown East, New York City, NY
E-Mail: jodie.peterson@prconsultancy.org
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