Weiterhin Kritik am Volksbegehren in Niedersachsen
Der Verband Niedersächsischer Lehrkräfte - VNL/VDR bleibt auch nach der Entscheidung des Niedersächsischen Staatsgerichtshofes zum Volksbegehren bei seiner vor kurzem geäußerten Kritik. Der VNL/VDR kritisiert weiterhin die einseitigen, ideologischen Zielsetzungen des "Volksbegehrens für gute Schulen in Niedersachsen".
03.05.2011 Pressemeldung Verband Reale Bildung"Was bringt das Volksbegehren für die Schülerinnen und Schüler an Realschulen und Hauptschulen? Nichts! Wer die Interessen von fast der Hälfte der Schülerinnen und Schüler im Sekundarbereich I in Niedersachsen ignoriert, braucht sich nicht zu wundern, wenn bislang nicht genügend Unterschriften zusammengekommen sind", so Landesvorsitzender Manfred Busch vom Verband Niedersächsischer Lehrkräfte VNL/VDR.
Das Volksbegehren ist fast ausschließlich von Gesamtschulbefürwortern auf den Weg gebracht worden. Von einer leichteren Zulassung von Gesamtschulen haben die Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschulen nichts. Das Abitur nach 13 Jahren ist über die Realschule von jeher möglich und wird von vielen Realschülerinnen und Realschülern erfolgreich genutzt. Nötig sind jedoch Forderungen nach besseren Unterrichtsbedingungen. "Die Ausrichtung des Volksbegehrens ist und bleibt zu einseitig", so Busch abschließend.
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