Bildungsmonitor

Wieder ist Sachsen vorn

(red/pm). - Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hat erneut ihren jährlichen [Bildungsmonitor](http://www.insm-bildungsmonitor.de/) vorgelegt und wieder einmal liegt Sachsen vorn. Dazu gesellen sich Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg.

19.08.2014 Artikel
  • © insm-bildungsmonitor.de

Sachsen weise eine exzellente Förderinfrastruktur auf, überzeuge durch eine hohe Schulqualität und vermeide sehr erfolgreich die Entstehung von Bildungsarmut, heißt es in der Pressemitteilung der INSM. Thüringen gebe Bildung bei den Ausgaben eine hohe Priorität und überzeuge durch gute Betreuungsrelationen. Bayern verwende die Mittel sehr effizient und habe ein leistungsstarkes System der beruflichen Bildung. Rheinland-Pfalz liegt laut INSM bei der Integration vorn, Bremen im Bereich Hochschule/MINT, Berlin bei der Forschung, Hamburg bei der Internationalisierung und Schleswig-Holstein beim effizienten Umgang mit Zeit im Bildungssystem.

Über die INSM und die Studie 2014

Die Arbeit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft wird durch die Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie finanziert. Der Bildungsmonitor ist eine Studie mit in erster Linie ökonomisch orientierter Zielsetzung. Der Monitor bewertet, was die Bildungssysteme zu wirtschaftlichem Wachstum beitragen können. Er wird seit dem Jahr 2004 jährlich veröffentlicht.

Die Studie umfasst 93 Indikatoren, darunter Indikatoren zur Beschreibung der Infrastruktur wie das Angebot an Ganztagsschulen oder Kitas, die Betreuungsrelationen an Schulen, Indikatoren, die den Zugang zu Bildung beschreiben, wie Schulabbrecherquoten und der Anteil an Schülern, die von Bildungsarmut betroffen sind, und Indikatoren, die den Zugang zu höheren Bildungsabschlüssen messen, wie Abiturientenquoten an beruflichen und allgemeinen Schulen oder Ingenieurabsolventen.

Die zu Grunde liegenden Daten beziehen sich zumeist auf das Jahr 2012 oder 2013.


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