Nordrhein-Westfalen

Wieder Wanstreiks der Lehrer - Demonstration von GEW, Ver.di und GdP am 6. März in Düsseldorf

Für Mittwoch, den 6. März 2013, ruft die GEW NRW erneut und landesweit ihre tarifbeschäftigten Mitglieder zu einem Warnstreik auf.

05.03.2013 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

Am gleichen Tag findet in Düsseldorf eine Demonstration der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und der Gewerkschaft der Polizei statt.

Mit der Demonstration wollen die Gewerkschaften den Druck auf die Bundesländer erhöhen, um zu einem Tarifabschluss zu kommen, der nicht hinter den Abschluss zurückfällt, den die Gewerkschaften des Öffentlichen Dienste bereits im vergangenen Jahr für die Beschäftigten von Bund und Kommunen durchgesetzt haben. Die Arbeitgeber haben auch in der zweiten Verhandlungsrunde kein annehmbares Angebot vorgelegt. Vor der dritten Verhandlungsrunde am 7./8. März in Potsdam soll ein deutliches Zeichen gesetzt werden, die Tarifbeschäftigten wollen zeigen, dass es ihnen mit den Forderungen ernst ist:

Insbesondere fordert die GEW:

  • tarifliche Eingruppierung von Lehrkräften an Schulen und Hochschulen
  • 6,5 Prozent mehr Geld für alle Beschäftigten
  • Begrenzung befristeter Arbeitsverträge

Ablauf der Demonstration: → ab 11:00 Uhr
Treffen vor dem DGB-Haus, Friedrich-Ebert-Straße, Düsseldorf (in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs)

→ 11:45 Uhr
Kundgebung mit Dorothea Schäfer, Landesvorsitzende der GEW, Jutta Jakobs, Vorstandsmitglied der GdP für die Tarifbeschäftigten, als Vertreter der ver.di-Jugend Dennis Hülsenbeck, Sara Schmitz und Sascha Gerdi

→ 12:30 Uhr
Abmarsch des Demonstrationszuges zum Landtag

→ 13:30 Uhr
Beginn der Hauptkundgebung vor dem NRW-Landtag mit dem ver.di-Bundesvorsitzenden Frank Bsirske, GEW-Vorstandsmitglied Ilse Schaad und dem GdP-Landesvorsitzenden Arnold Plickert.

Warnstreikaufruf der GEW NRW mit Angaben zum Ablauf:
www.gew-nrw.de/fileadmin/download/Veranstaltungen_Termine/Tarifrunde_2013/TR_Aufruf_2013-03-06_neu.pdf

Weitere wichtige Hinweise:

  • Der Demonstrationszug wird von einem eigens umgebauten Karnevalswagen begleitet. Bildjournalisten haben die Möglichkeit, Fotos und vom Wagen aus machen.
  • Während der Abschlusskundgebung steht den Journalisten hinter der Bühne ein Zelt für Interviews zur Verfügung.

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