Baden-Württemberg

Wir können alles: Auch Gemeinschaftsschule

"Die grün-rote Landesregierung macht es möglich, dass auch in Baden-Württemberg endlich auf die Veränderungen in der Gesellschaft und Bildungspolitik des vergangenen Jahrzehnts reagiert wird. Es war überfällig, das Kinder und Jugendliche auch im Südwesten gemeinsam länger lernen können. Die GEW Baden-Württemberg dankt allen Lehrkräften und Schulleitungen, die sich engagiert in den Starterschulen der Gemeinschaftsschulen einbringen", sagte am Montag (16.01.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

16.01.2012 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

"Die Lehrerinnen und Lehrer an den Starterschulen haben ihre Kompetenzen in Eigeninitiative und auf eigene Kosten ohne Unterstützung der CDU-Kultusminister/innen vergangener Jahre erworben. Wir gehen davon aus, dass die Schulverwaltung die Gemeinschaftsschulen jetzt nach Kräften unterstützt", sagte Moritz.

Die Bildungsgewerkschaft setzt sich dafür ein, dass offene Fragen bald geklärt und zusätzliche Gelder für die Starterschulen bewilligt werden. "Jetzt geht es darum, dass Qualifizierung und Begleitung der Lehrkräfte, Stundentafel, Fächerkanon und Leistungsbeurteilung, Bedingungen für Inklusion schnell geklärt werden. Die Starterschulen können nur zu einem eher geringen Teil auf organisatorische und pädagogische Routinen zurückgreifen. Für die Bewältigung dieser spezifischen Differenzen benötigt die startende Gemeinschaftsschule zusätzliche Ressourcen: Für mehr Lernzeit, für Entlastungen, für die Entwicklungsarbeit, für Fortbildung und in der Schulleitung", sagte Moritz.

Unter den Starterschulen sind sehr viele Schulen, die aufgrund ihrer niedrigen Schülerzahlen kein breites Profil bieten können. "Damit werden die langjährige hoch qualifizierte pädagogische Arbeit und die Konzepte dieser Schulen honoriert. Diese Schulen brauchen Unterstützung durch regionale Schulentwicklungspläne, um eine tragfähige Grundlage zu erreichen. Wir erwarten, dass künftige Gemeinschaftsschulen mindestens zweizügige Schulen sind."

Weitere Informationen: www.gew-bw.de

Ansprechpartner

GEW Baden-Württemberg

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