Zentrale Deutscharbeit für die dritten Klassen am 2. Juni 2005
"Nach der zentralen Mathematikarbeit im Schuljahr 2004/2005 wird am 2. Juni in der zweiten Unterrichtsstunde in Niedersachsen erstmals auch eine Deutscharbeit mit zentral gestellten, einheitlichen Aufgaben geschrieben", teilte Kultusminister Bernd Busemann heute (25.05.2005) in Hannover mit. "Die Ergebnisse liefern den Schulen, aber auch den Landesschulbehörden und dem Kultusministerium wertvolle Hinweise für die qualitative Weiterentwicklung des Unterrichts - das hat sich bereits bei der Auswertung der Mathematikarbeit gezeigt", erläuterte Busemann.
25.05.2005 Niedersachsen Pressemeldung Niedersächsisches KultusministeriumDie Deutscharbeit enthält Aufgaben zum Rechtschreiben und zum weiterführenden Lesen, die sich neben den Rahmenrichtlinien auch an den Bildungsstandards orientieren, die die Kultusministerkonferenz beschlossen hat. Die Schulen erhalten die Arbeit am 1. Juni über das Internet und müssen sie dann in der erforderlichen Anzahl kopieren. Die Schülerinnen und Schüler können ihre Lösungen dann direkt in die Aufgabenblätter eintragen. Für den Rechtschreibteil sind 20 Minuten, für den Teil weiterführendes Lesen 25 Minuten vorgesehen.
Um auch den blinden Schülerinnen und Schülern die Teilnahme an der Deutscharbeit zu ermöglichen, ist wieder eine Fassung in Brailleschrift erstellt worden.
"Wir gehen bei den Vergleichsarbeiten einen eigenen Weg und beteiligen uns bewusst nicht an den Vergleichsarbeiten VERA, die von Experten kritisch betrachtet werden", machte Busemann deut-lich. Die niedersächsischen Vergleichsarbeiten würden nicht im 4. sondern im 3. Schuljahrgang geschrieben werden, um vor der Schul-laufbahnentscheidung Zeit zu Verbesserungen zu lassen. In den Fächern Deutsch und Mathematik würden die Vergleichsarbeiten nicht gleichzeitig, sondern abwechselnd geschrieben werden, und schließlich werde realistisch der Umfang der Arbeit für eine Schulstunde und nicht für 60 bzw. 90 Minuten konzipiert.
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