Bayern

Zukunft des Gymnasiums nicht auf Frage der Ausbildungsdauer reduzieren

"Wir stehen vor mehr als der einfachen Entscheidung über ein acht- oder neunjähriges Gymnasium", betont der bildungspolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Thomas Gehring. Stattdessen müssten eine inhaltliche Reform und die Verbesserung der pädagogischen Qualität an Bayerns Gymnasien in den Mittelpunkt rücken.

06.05.2014 Pressemeldung Bündnis 90/Die Grünen

"Nötig ist eine breite Debatte über die Verbesserung der Schulqualität, die wir auch nicht unter Zeitdruck führen können", erteilt Thomas Gehring der Forderung des Philologenverbands nach einer schnellen Grundsatzentscheidung zur Zukunft des Gymnasiums eine klare Absage.

Die Landtags-Grünen gehen davon aus, dass die von ihnen eingeforderte und nun für den 5. Juni terminierte Anhörung im Bayerischen Landtag ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Konsensfindung sein kann. "Wenn alle pädagogischen Konzepte der Schulfamilie auf dem Tisch liegen, können diese in breiter Runde beraten werden", so Thomas Gehring. Auch die Dialogforen könnten einen Beitrag zur Willensbildung leisten – wenn sie tatsächlich ergebnisoffen gestaltet würden. "Die Alibi-Veranstaltungen zur Entwicklung der Mittelschule können hier allerdings nicht als Vorbild dienen", mahnt Thomas Gehring.

http://www.gruene-fraktion-bayern.de


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