Nordrhein-Westfalen

Zum rot-grünen Koalitionsvertrag: VBE begrüßt Kultur der Ermöglichung

"Der VBE unterstützt die erklärte Absicht der Koalitionspartner, für die Gründung von Gemeinschaftsschulen eine Kultur der Ermöglichung zu schaffen", erklärt der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann zur Unterzeichnung des Koalitionsvertrags. "Der VBE wird die künftige Landesregierung auf diesem Weg kritisch-konstruktiv begleiten."

12.07.2010 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

In der vergangenen Legislaturperiode konnte der VBE bei zahlreichen Veranstaltungen mit Schulträgern immer wieder feststellen, dass in den Kommunen unabhängig von den politischen Mehrheiten vor Ort große Innovationsbereitschaft besteht und bereits Konzepte vorliegen. Deren Umsetzung wurde aber von der schwarz-gelben Landesregierung fünf Jahre lang nicht zugelassen.

"Eine Kultur der Ermöglichung heißt nach Ansicht des VBE auch, dass Schulen und Schulträger im Rahmen der Eigenverantwortung den notwendigen Spielraum erhalten", so Beckmann. "Darüber hinaus ist es gut, dass keine Schulform von dem nötigen Reformprozess ausgenommen werden soll."

Der VBE weist aber auch darauf hin, dass die künftige Landesregierung für die entsprechenden Rahmenbedingungen sorgen muss. Dazu gehören gezielte Fortbildungen ebenso wie kleinere Klassen, eine aufgabenbezogene Gestaltung der Lehrerarbeitszeit sowie eine gerechte Bezahlung der Lehrkräfte.


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