Ein Körper, Stacheldraht, umgekippte Flaschen – das Elend ist überzogen mit einer reinen Schicht Pergamentpapier: "Die Not von Obdachlosen wird in Deutschland tabuisiert", sagt Rebekka, Teilnehmerin am Wettbewerb "Mit Fantasie für die Menschenrechte" von Amnesty International und Stiftung Lesen. In ihrer Skulptur aus Ton und Leinwand setzt sie sich die Zwölftklässlerin aus Bergisch Gladbach mit den Artikeln 1, 23 und 25 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte auseinander: Wie steht es in unserer Gesellschaft mit dem Recht auf Anerkennung der angeborenen Würde? Mit dem Recht auf Arbeit, einen gewissen Lebensstandard, Gesundheit, Nahrung und Kleider? "Dass Menschenrechte tatsächlich gelebt werden können, ist auch bei uns keine Selbstverständlichkeit", bilanziert die junge Künstlerin.
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13.06.2008
Pressemeldung
Schule