Die VolkswagenStiftung fördert seit 1962 Forschungsvorhaben aller Disziplinen. Sie hilft, zukunftsweisende Wissensgebiete zu etablieren.
Anders als ihr Name vermuten lässt, ist die VolkswagenStiftung keine Unternehmensstiftung, sondern eine eigenständige, gemeinnützige Stiftung privaten Rechts mit Sitz in Hannover. Mit einem Fördervolumen von rund 100 Millionen Euro pro Jahr ist sie die größte deutsche wissenschaftsfördernde Stiftung und eine der größten Stiftungen hier zu Lande überhaupt. Die Fördermittel werden aus dem Kapital der Stiftung – derzeit etwa 2,4 Milliarden Euro – erwirtschaftet. Damit ist die Stiftung autonom und unabhängig in ihren Entscheidungen – eine starke Basis, um Wissen zu stiften!
Die VolkswagenStiftung vergibt einen Teil der zur Verfügung stehenden Fördermittel vorweg an Forschungseinrichtungen des Landes Niedersachsen – gemeinhin als "Niedersächsisches Vorab" bezeichnet. Über die Vergabe dieser Stiftungsmittel entscheidet das Kuratorium der VolkswagenStiftung entsprechend den Vorschlägen der Niedersächsischen Landesregierung (weitere Informationen zu den Grundlagen des Vorab am Ende der Pressemitteilung).
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04.07.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung,
Bildung und Gesellschaft
Denkstil, Sprache und Kultur sind eng miteinander verknüpft; über die jeweils verwendete Sprache finden spezifische Begriffe und Erkenntnisse Eingang in die Prozesse von Forschung und Lehre. Selbst wenn "dieselben" Worte verwendet werden, können sie fach- und kulturbedingt etwas anderes bedeuten. Folglich ist es gerade in der Wissenschaft bedeutsam, in mehreren Sprachen zu Hause zu sein. Diesem Verständnis trägt die VolkswagenStiftung mit ihrer vor einem Jahr eingerichteten Förderinitiative "Deutsch plus – Wissenschaft ist mehrsprachig" Rechnung. Im Rahmen dieser Initiative werden unter anderem mehrsprachige Studienangebote unterstützt. Ziel ist es hier, dass die Studierenden mindestens zwei Sprachen auf wissenschaftlichem Diskursniveau beherrschen sollen. Die Curricula richten sich gleichermaßen an ausländische und deutsche Studierende.
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20.06.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Mehr als eine Milliarde Menschen weltweit, so die erschreckende Zahl der Weltgesundheitsorganisation (WHO), leiden unter den sogenannten "vernachlässigten Tropenkrankheiten", den Neglected Tropical Diseases (NTD): Armutskrankheiten wie die Schlafkrankheit oder auch die Flussblindheit, die besonders in den ländlichen Gebieten Afrikas, in den Slums und Konfliktzonen zum Alltag gehören und deren Folgen einen Teufelskreis von Krankheit und Armut in Gang halten. Während die drei großen Infektionserkrankungen AIDS, Tuberkulose und Malaria viel Aufmerksamkeit erhalten, wurden die anderen Krankheiten bisher eher vernachlässigt.
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28.05.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Forschung zum Anschauen: In Rostock wird künftig das Verhalten von Robben untersucht. Inbetriebnahme der Station Anfang Juni. – Von den Arbeiten profitieren sowohl die Wissenschaft als auch die Öffentlichkeit. VolkswagenStiftung fördert Vorhaben im Rahmen einer Lichtenberg-Professur an der Universität Rostock für Professor Dr. Guido Dehnhardt mit 1,5 Millionen Euro.
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27.05.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Die VolkswagenStiftung nimmt das kommende "Darwinjahr" 2009 zum Anlass, die Bedeutung der Evolutionsbiologie für die unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereiche herauszustellen und das Thema einer breiten Öffentlichkeit näherzubringen. Mit einem im September 2007 ausgeschriebenen " Ideenwettbewerb Evolution heute" hatte sie dazu aufgerufen, Vorschläge für Aktivitäten zu entwickeln, durch die die Aktualität und Relevanz der Thematik ansprechend und gut verständlich vermittelt werden kann. Beispielsweise sollte deutlich werden, wo Evolution in unserem Alltag eine Rolle spielt oder welcher Gewinn von der Anwendung evolutionsbiologischer Konzepte zu erwarten ist. Grundsätzlich zielte der Wettbewerb darauf ab, den notwendigen Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu fördern und zu stärken.
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23.05.2008
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Mit dem Förderprogramm Heyne&Gervinus wird das Land Niedersachsen in diesem Jahr fünf Wissenschaftler mit insgesamt 1,8 Millionen Euro unterstützen: An der Universität Göttingen können zwei Heyne-Professoren und zwei Heyne-Juniorprofessorinnen die Forschung in verschiedenen Fächern der Philosophischen Fakultät verstärken, die Universität Hildesheim kann eine australische Gastwissenschaftlerin als Gervinus-Fellow einladen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wurden in einem gemeinsamen Begutachtungsverfahren durch die VolkswagenStiftung und das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) ausgewählt. Die Fördermittel stammen aus dem "Niedersächsischen Vorab": Mittel der VolkswagenStiftung, die ausschließlich der Forschung in Niedersachsen zu Gute kommen.
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20.05.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Im virtuellen Raum geht es geschäftig zu: Immer mehr Menschen fotografieren, filmen, bloggen, posten, taggen und spielen auf den verschiedensten Plattformen des Internets. Die Zeiten, in denen nur "Profis" bestimmten, was im World Wide Web zu sehen und zu lesen ist, sind längst passé. Menschen, die früher nur im privaten Kreis selbst gemachte Bilder zeigten, können sich nun öffentlich und global artikulieren. Im Dezember 2006 kürte etwa das Time Magazine das "Du" zur "Person des Jahres". – Du, also der Nutzer, ist nicht mehr nur Rezipient, sondern aktiver Gestalter und Produzent medialer Inhalte. Der Laie und Medienamateur formiert sich zur "fünften Gewalt" – in Wikis, Weblogs, Bild- und Videoportalen.
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19.05.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Die VolkswagenStiftung bewilligt insgesamt 5,65 Millionen Euro für acht neue Projekte in ihrer Förderinitiative "Schlüsselthemen der Geisteswissenschaften". Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus geistes- und kulturwissenschaftlichen Disziplinen sind hier aufgerufen, Projektthemen zu definieren, die aktuelle, in der Gesellschaft diskutierte Fragestellungen aufgreifen; Fragestellungen, die sich darüber hinaus nur im interdisziplinären Verbund bearbeiten lassen – nach Möglichkeit unter Einschluss naturwissenschaftlicher Fächer. Mit diesem Konzept will die Stiftung die Geisteswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler unterstützen, bei ihren Forschungsaktivitäten vernetzt und übergreifend zu arbeiten.
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25.04.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Die VolkswagenStiftung hatte im Jahr 2007 zum zweiten Mal einen Wettbewerb um innovative Ausbildungskonzepte zur Stärkung der Evolutionsbiologie an deutschen Hochschulen ausgeschrieben. Die Gewinner stehen jetzt fest. Es sind: die Universitäten Tübingen und Potsdam. Deren Vorhaben werden nun mit jeweils rund 300.000 Euro von der Stiftung unterstützt. Aus einer ersten Ausschreibungsrunde waren im Jahr 2006 die Universitäten München, Münster und Köln als Sieger hervorgegangen. Wir stellen Ihnen die beiden neuen Ausbildungskonzepte in Tübingen und Potsdam nachfolgend vor.
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23.04.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung